Richtig frühstücken, leichter abnehmen | EAT SMARTER
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Sophia Thiel

Richtig frühstücken, leichter abnehmen

Bridget Jones aß Schokolade zum Frühstück – keine gute Idee, wenn man in Form bleiben und auf seine Linie achten möchte. Weißmehl und jede Menge süße Aufstriche auch nicht. Doch was gehört eigentlich zu einem gesunden Frühstück? Und was macht lange satt? Mit unseren Tipps frühstücken Sie ab sofort smarter.

Tipps 1–5

Frühstück mit Rührei und Brot

1. Eiweiß am Morgen macht lange satt

Reichlich Eiweiß zu essen gilt bekanntlich als Erfolgsformel, wenn es ums Abnehmen geht. Das trifft naturlich auch aufs Frühstück zu, denn es hält lange satt und verhindert so, dass schon vor dem Mittagessen der Magen wieder knurrt. Eier, Haferflocken, Milchprodukte, Nüsse und Geflügelfleisch sind gute Eiweißlieferanten. Das ideale Frühstück: ein leckeres Rührei oder Omelett auf Vollkornbrot. Das bringt nicht nur Power, sondern liefert dank des Vollkornbrots auch komplexe Kohlenhydrate. Und die sind morgens ebenfalls sehr wichtig, weiß EAT SMARTER-Ernährungsexpertin Alexa Iwan.

2. Porridge wärmt von innen und versorgt mit Nährstoffen

Die Zeiten, als wir zum Frühstück reichlich belegte Brötchen oder Frühstückscerealien gegessen haben, die vor allem viel Zucker beinhalten, sind überholt. Stattdessen wird im Internet ein neues In-Frühstück gehypt: Porridge! Ursprünglich stammt das Gericht aus Schottland und wurde dort in Arbeiterfamilien als erste Mahlzeit des Tages serviert. Heute posten Blogger ihre hübsch arrangierten Porridge-Bilder bei Instagram.

Das etwas gewöhnungsbedurftige Frühstück ist im Moment aber nicht nur angesagt, sondern vor allem sehr gesund. Der warme Brei aus Haferflocken und Milch enthält alles, was unser Körper morgens benötigt: komplexe Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Ballast- und Mineralstoffe. Eine Extraportion Obst (z. B. Blaubeeren) liefert zusätzlich Vitamine und Antioxidantien. Ernährungsexpertin Alexa Iwan: „Haferflocken sind ein äußerst gesundes Getreide und als Start in den Tag ideal. Nach einer Nacht, in der der Körper die Zuckerreserven verbraucht hat, lassen sie den Blutzucker langsam ansteigen und versorgen unser Gehirn mit der nötigen Glucose.“

3. Machen Sie es doch mal wie die Japaner: Misosuppe zum Frühstück

Misosuppe am Morgen klingt ungewöhnlich und als Geschmackserlebnis eher weniger attraktiv. Doch für Japaner ist das völlig normal. Sie starten mit der leichten Suppe in den Tag und können damit so falsch nicht liegen. Schließlich haben die Bewohner des asiatischen Lands die höchste Lebenserwartung und sind im Durchschnitt auch noch schlanker als andere Völker.

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Basis der Suppe bildet eine Fisch- oder Gemüsebrühe, die Miso enthält. Bei Miso handelt es sich um eine Würzpaste auf Sojabasis, die den Darm ins Gleichgewicht bringen und den Stoffwechsel anregen soll. Die anderen Suppenzutaten wie Algen, Tofu oder Geflügel versorgen den Körper zudem mit Nährstoffen und sättigen. Besonders in den Wintermonaten sorgt eine Misosuppe für ein wohlig warmes Gefühl. „Damit man auch satt wird und komplexe Kohlenhydrate aufnimmt, sollte ein Vollkornbrötchen oder Vollkornbrot dazu gegessen werden“, rät Iwan.

4. Bloß keine Angst vor Kohlenhydraten

Viele Menschen die abnehmen möchten, schwören auf den absoluten Verzicht auf Kohlenhydrate – auch zum Frühsück. Das ist jedoch weder notwendig noch gesund, sagt Ökotrophologin Alexa Iwan. Es kommt allerdings auf die richtigen an. „Haben Sie keine Angst vor komplexen Kohlenhydraten. Sie enthalten Glucose und liefern Energie, die Sie benötigen um sich z. B. konzentrieren zu können. Unser Gehirn braucht etwa 140 Gramm Glucose am Tag. Am besten ist es, einen Teil direkt morgens in Form von Vollkorngetreide zu sich zu nehmen.“

5. Setzen Sie auch beim Müsli auf Vollkornprodukte

Wer morgens am liebsten Müsli oder Flakes frühstückt, sollte darauf achten, auch hier zu Vollkornprodukten zu greifen. Besonders in vielen Fertig-Müslimischungen und Knuspermüslis stecken jede Menge Zucker. Mixen Sie sich Ihr Müsli stattdessen lieber selbst. Die Basis sollten Haferflocken bilden.

Auf manchen Packungen lässt sich die Aufschrift „Vollkorn-Haferflocken“ finden. Generell gilt: Bei Haferflocken – egal ob grob oder fein gemahlen – handelt es sich immer um Vollkornflocken. Ihr hoher Ballaststoffgehalt sorgt für lang anhaltende Sättigung. Ergänzen Sie die – für den Crunchfaktor – noch durch grobe Dinkelflocken oder Dinkelpops (ungesüßt oder mit Honig gesüßt). Nüsse liefern gesunde Fette, Obst bringt Vitamine und dazu einen Frischekick.

KategorieGetreide

Schwierigkeitleicht

Fertig40 Min.

4.333335
Rezept
Selbstgemachtes Granola
Fertig in 40 Min. • 347.17 kcal
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