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Sophia Thiel

Führt fettes Essen zu Diabetes, oder sind es die Süßigkeiten?

Bislang zeigte sich immer wieder, dass Menschen, die mit der Zeit dicker werden, eher an Diabetes erkranken als andere. Das Risiko für die "Zuckerkrankheit" steigt mit jedem überschüssigen Pfund. Warum das so ist, konnten auch Fachleute bisher nicht genau erklären.

Obwohl Ärzte schon vor 100 Jahren dem Zucker die Schuld gaben, kannte niemand den genauen Zusammenhang zwischen Ernährung und Erkrankung. Jetzt hat ein Forscherteam um Hadi Al-Hasani vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) erstmalig gezeigt, dass es tatsächlich die Kohlenhydrate sind – und nicht die Fette –, die am Ende zur Erkrankung führen. In Verbindung mit einer fettreichen Ernährung erhöhen Kohlenhydrate den oxidativen Stress in den Zellen. Unter dieser Belastung altern die Zellen, die das blutzuckerregelnde Hormon Insulin herstellen, schneller und sterben früher. Ein Übermaß an Kohlenhydraten ist also besonders schädlich, wenn gleichzeitig viel Fett gegessen wird. Das gilt jedenfalls für Versuchsmäuse. Gibt man ihnen viel Fettes, aber keine Kohlenhydrate zu fressen, werden sie zwar dick, aber ihr Zuckerstoffwechsel bleibt gesund. Menschen sollten jedoch besser nicht versuchen, sich kohlenhydratfrei zu ernähren, sagen die Forscher, sondern lieber ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkorn und Hülsenfrüchte essen und damit einen übermäßigen Anstieg der Blutzuckerwerte vermeiden.
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