Helfen kleinere Teller, weniger zu essen? | EAT SMARTER
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Sophia Thiel
Helfen kleinere Teller, weniger zu essen?Durchschnittliche Bewertung: 31516

Helfen kleinere Teller, weniger zu essen?

Ja, eine so simple Maßnahme wie der Gebrauch von kleinen Schüsseln, Tellern und Tassen kann den Kalorienkonsum ganz erheblich bremsen. "Große Teller, kleine Preise" - so werben in Zeiten schmaler Budgets preiswerte Restaurants und kommen damit bei vielen gut an.

Für die Figur sind große Teller jedoch pures Gift. Vor allem weil wir alle dazu neigen, aufzuessen, was vor uns liegt. Wie viel im Magen landet, darüber können also auch so banale Details wie etwa die Größe des Tellers entscheiden. Ist der Teller groß und üppig gefüllt, konsumieren selbst Schlanke, die ihren Appetit gut im Griff haben, deutlich mehr als sonst. Leider hat sich die Größe der Essteller – einem modischen Trend folgend – in den letzten Jahren beinahe verdoppelt. So haben tiefe Pastateller inzwischen die Größe von Salatschüsseln erreicht. Und mancher Gastronom wirbt immer noch erfolgreich mit Portionen "zum Sattessen", die auf riesigen Servierplatten angerichtet werden. Arrangiert man dagegen kleine Portionen auf kleinen Tellern und verzichtet auf Essteller, die so groß sind wie früher die Platzteller, schrumpfen die Portionen automatisch. Dieser Trick wirkt auch bei rundlichen Kindern. Wird das Dessert in kleineren Schälchen serviert, fällt ihnen nicht auf, dass die süße Portion kleiner ausfällt als früher.
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Ja, man wird besser satt, wenn man sich Zeit lässt. Das ahnten schon unsere Eltern und Großeltern, als sie uns als Kinder ermahnten, nicht so zu schlingen. Moderne Menschen, die viel unterwegs sind, kennen oft keine regelmäßigen Mahlzeiten. Viele sind daran gewöhnt, schnell irgendetwas im Stehen zu essen, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet.
Ja, aber es gehört etwas Zivilcourage dazu. Denn die Betreiber von Gaststätten, Imbisslokalen und Restaurants setzen voll auf Genuss; unser Kalorienkonto kümmert sie nicht. Ihr Ziel sind satte, zufriedene Kunden, die immer wiederkommen, weil es ihnen gut geschmeckt hat. Und was lieben die meisten von uns?
Ernährungstagebuch
Ja, aufschreiben, was man isst, kann ein einfaches und wirksames Mittel sein, sich selbst auf die Schliche zu kommen und sich mit den eigenen Essgewohnheiten objektiv auseinanderzusetzen. Denn kaum jemand nimmt wirklich lückenlos wahr, was er zwischen Aufstehen und Einschlafen so alles in den Mund schiebt.
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