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Sophia Thiel

Helfen kleinere Teller, weniger zu essen?

Ja, eine so simple Maßnahme wie der Gebrauch von kleinen Schüsseln, Tellern und Tassen kann den Kalorienkonsum ganz erheblich bremsen. "Große Teller, kleine Preise" - so werben in Zeiten schmaler Budgets preiswerte Restaurants und kommen damit bei vielen gut an.

Für die Figur sind große Teller jedoch pures Gift. Vor allem weil wir alle dazu neigen, aufzuessen, was vor uns liegt. Wie viel im Magen landet, darüber können also auch so banale Details wie etwa die Größe des Tellers entscheiden. Ist der Teller groß und üppig gefüllt, konsumieren selbst Schlanke, die ihren Appetit gut im Griff haben, deutlich mehr als sonst. Leider hat sich die Größe der Essteller – einem modischen Trend folgend – in den letzten Jahren beinahe verdoppelt. So haben tiefe Pastateller inzwischen die Größe von Salatschüsseln erreicht. Und mancher Gastronom wirbt immer noch erfolgreich mit Portionen "zum Sattessen", die auf riesigen Servierplatten angerichtet werden. Arrangiert man dagegen kleine Portionen auf kleinen Tellern und verzichtet auf Essteller, die so groß sind wie früher die Platzteller, schrumpfen die Portionen automatisch. Dieser Trick wirkt auch bei rundlichen Kindern. Wird das Dessert in kleineren Schälchen serviert, fällt ihnen nicht auf, dass die süße Portion kleiner ausfällt als früher.
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