Kalorienarm kochen: So funktioniert's | EAT SMARTER
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Sophia Thiel
Kalorienarm kochen: So funktioniert'sDurchschnittliche Bewertung: 41517

Die besten Tricks

Kalorienarm kochen: So funktioniert's

Lernen Sie kalorienarm zu kochen Lernen Sie kalorienarm zu kochen

Kalorienarm kochen ohne viel Aufwand: Joghurt statt Mayonnaise, Zwischenstation Küchenkrepp und Reibekuchen aus dem Waffeleisen - ein paar kleine Kniffe reichen aus, um aus klassischen Rezepten eine fettarme Variante zu zaubern. Wer diese Schlank-Tricks der Küche kennt, spart viele unnötige Kalorien ein. Kalorienarm kochen: Hier kommen unsere Top-Tipps!

Kalorienarm kochen: clevere Küchenhelfer

Mit den richtigen Küchenutensilien können Sie ganz unkompliziert kalorienarm kochen. Denn oft verwenden wir zum Braten mehr Öl und Fett als nötig. Abhilfe schaffen eine beschichtete Pfanne oder ein Wok – durch die spezielle Oberfläche und Form reicht eine kleine Menge Fett aus. Um Öl & Co. auch in normalen Pfannen sparsamer dosieren zu können, empfiehlt sich die Anschaffung eines Öl-Sprühers oder eines Fettpinsels, mit dem Sie Pfannen dünn mit Öl ausstreichen.

Kalorienarm kochen: Schlank-Mayonnaise

50 Gramm Mayonnaise – zum Beispiel im Kartoffelsalat oder als Dip – schlagen im Durchschnitt mit satten 370 Kalorien zu Buche. Der Dickmacher lässt sich mit einem kleinen Trick ganz leicht entschärfen: Mischen Sie die Mayonnaise einfach 1:1 mit fettarmen Naturjoghurt oder saurer Sahne!

Kalorienarm kochen: gut umhüllt

Kalorienarm kochen ohne Geschmacksverluste geht nicht? Stimmt nicht. Panade beispielsweise saugt sich beim Braten mit Fett voll wie ein Schwamm. Die kalorienärmere Variante: würzige Marinaden. Sie geben Fisch und Fleisch ein ganz besonderes Aroma und schmeicheln dabei der Figur – das marinierte Fleisch kann in ganz wenig Öl gebraten oder gedünstet werden. Unsere Sommer-Favoriten: Rucola-Marinade mit Senfkörnern, Orangen-Marinade mit Vanille und Thymian-Honig-Marinade.

Kalorienarm kochen: Zwischenstation Küchenpapier

Kleiner Trick mit großer Wirkung: Fleisch, Spieße, Frikadellen oder anderes Gebratenes von der Pfanne direkt auf einem Küchenpapier ablegen und kurz leicht von allen Seiten andrücken. Überschüssiges Fett wird so aufgesogen und die Kalorien landen im Müll, nicht auf den Hüften.

Kalorienarm kochen: Kartoffeln einmal anders

Bratkartoffeln kalorienarm kochen – und zwar schnell, knusprig und fettarm: Bratkartoffeln vom Blech punkten durch wesentlich weniger Kalorien als ihre Kollegen aus der Pfanne. Dafür rohe Kartoffeln in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, hauchdünn mit Pflanzenöl bepinseln, mit Salz und Pfeffer würzen und im vorgeheizten Ofen ca. 40 Minuten goldbraun braten (200-220 Grad). EAT SMARTER Rezept-Tipp: Pommes aus dem Ofen!

Kalorienarm kochen: Das geht unter die Haut

Wer auf seine Figur achtet, muss auf knusprige Geflügelhaut nicht verzichten. Ein einfacher Kalorienspar-Tipp: schieben Sie reichlich Gewürze und frische Kräuter vor dem Braten zwischen Haut und Fleisch von Keulen und Brust. Die Geflügelteile dann in einer kalten Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze langsam braten, bis sie schön knusprig sind. Das beim Braten ausgetretene Fett abgießen – fertig.

Kalorienarm kochen: Immer in Bewegung bleiben

Pfannenrühren im Wok ist eine besonders kalorienbewusste Alternative zum „normalen“ Braten in einer Pfanne. Denn schon eine Mini-Menge Öl reicht aus, um unter ständigem Rühren in circa zehn Minuten klein geschnittenes Fleisch und Gemüse zu garen. Gesundheits-Plus: Durch das schnelle und schonende Garen bleiben Vitamine und Mineralstoffe bestmöglich erhalten. Unser Rezept-Tipp für Wok-Neulinge: Rindfleisch-Shiitake-Wok.

Kalorienarm kochen: Waffeleisen auf Abwegen

Reibekuchen aus Kartoffeln schmecken köstlich, werden aber durch Braten in viel Fett zur echten Kalorienbombe. Trotzdem müssen Genießer nicht auf sie verzichten: statt in der Pfanne können Sie Reibekuchen auch im dünn mit Fett ausgestrichenen Waffeleisen backen.

Kalorienarm kochen: Süße Alternativen

Ersetzen sie Zucker ab und an durch kalorienarme Alternativen wie (flüssigen) Süßstoff oder auch Stevia. Beim Süßen von vielen gerichten schmeckt man den Unterschied kaum oder gar nicht, spart aber viele Kalorien. Mehr zum Thema "Kalorienarm kochen": Kalorienarme Rezepte finden Sie hier.

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Diese Kommentare verwirren mich!Bis jetzt hab ich angenommen,kochen mit Olivenöl ist sehr gesund und man muß nicht dabei auf Kalorien achten,da Olivenöl auch Fett verbrennt.Das gilt auch für Kokusöl. Es geht hierbei um die gesunden fette,auch bei Avocados.
 
Naja, als echten Bratkartoffelersatz würde ich die Kartoffeln vom Blech nicht betrachten, denn da fehlt der "deftige", typische Bratkartoffel-Geschmack. Aber Blechkartoffeln sind tatsächlich ein tolles kalorienarmes Essen, wenn man dazu verschiedene Sorten Quark als Dipp dazu serviert. Und probiert mal die Kartoffeln mit etwas Kümmel (schmeckt später nussig, nicht nach Kümmel!), Schwarzkümmel, Sesam oder auch Gewürzen oder getrockneten Kräutern zu bestreuen, die Kartoffeln schmecken himmlisch! Zum Hähnchen: Es lohnt sich einen Hähnchenbräter anzuschaffen. Da brät das Fett fast komplett aus und sammelt sich dann unten im Bräter, der Gockel wird rundum super knusprig, bleibt aber auch saftig. Tipp: Wenn die Haut beginnt kross zu werden, unten zwischen Keulen und Brust die Haut anschlitzen, dann fließt das Fett wunderbar ab und landet nicht auf dem Teller.
 
Pellkartoffeln mache ich im Eierkocher ( gleich Dampf ) Blitzschnell + sauber. reicht dicke für eine Person
 
An Daniel aus Frankfurt, Stevia ziehe ich seit Jahren in meinem Garten. Leider ist er nicht winterhart. Doch seit Herbst 2011 ist Stevia in EU zugelassen. Sogar im Supermarkt kann man Stevia - Produkte kaufen
 
@Daniel: Stevia ist mittlerweile sehr wohl bei uns zugelassen, seit ca. einem Jahr. So weit ich weiß war die Firma Andechser Natur die erste Firma, die gerichtlich durchgesetzt hat, Stevia in irgendwelchen "Light"-Joghurts verwenden zu dürfen. Ich habe selber vor einigen Monaten Stevia-Süßstofftabletten im Penny-Markt gekauft. Von einer Kollegin weiß ich, dass es "frischen" Stevia auch im Reformhaus zu kaufen gibt - aber ich weiß nicht, in welcher Form, vermutlich sind die Blätter da getrocknet und zerkleinert? Jedenfalls war das aber noch als Stevia hierzulande noch nicht zugelassen war, da gab es Stevia als "Zahnreinigungsmittel". Industriezucker ist besser verwertbar als Fruchtzucker? Das höre ich zum ersten Mal. Ich weiß zwar, dass Fruchtzucker genauso schlimm ist wie "normaler" Zucker und dass es gaaanz schlecht ist, z.B. Getränke mit zugesetzter Fruktose zu trinken, aber dass es sogar schlechter sein soll als raffinierter Zucker... ich weiß ja nicht. Oder meinten Sie künstliche Fruktose? Hinsichtlich der Süßstoffe stimme ich Ihnen allerdings uneingeschränkt zu. Besonders Aspartam (ist so weit ich weiß in diesen ganzen Cola Lights, Coke Zero usw.) ist gefährlich und sogar krebserregend! Zu den Tipps: was ich als Süßungsalternative gerne verwende, ist z.B. Agavendicksaft oder Ahornsirup, wenn es unbedingt Zucker sein soll, dann halt auch braunen Zucker. Agavendicksaft und Ahornsirup haben allerdings auch Kalorien! Und zwar ca. 300 bei 100 g, das ist etwas weniger als Industriezucker aber trotzdem nicht wirklich wenig. Dafür schmeckt es wirklich angenehm und überhaupt nicht künstlich, und ein paar Vitamine sind auch noch drin. Ansonsten gute Tipps, danke!

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