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Sophia Thiel

Hat es auch Vorteile, etwas fülliger zu sein?

Ja! Es kommt dabei natürlich auf das Ausmaß des Übergewichts an. Extrem fettleibige Menschen mit einem BMI über 40 (schwere Adipositas) sind gesundheitlich sehr belastet und sterben oft früher als normalgewichtige Zeitgenossen. Einige Forscher glauben sogar, dass bereits ein BMI über 30 die Lebensdauer um sechs Jahre verkürzt.

Doch auch Untergewicht schadet der Gesundheit. Extrem dünne Männer stellen die Samenproduktion ein und werden unfruchtbar. Bei untergewichtigen Frauen bleibt die Menstruation aus. Bei beiden Geschlechtern heilen Wunden schlecht, und die Anfälligkeit für Krankheiten steigt, weil das Immunsystem Schaden nimmt, wenn die Fettvorräte zu stark sinken. Übergewicht schützt bei einigen Erkrankungen sogar vor einem frühen Tod. So sterben Dünne an schweren Infektionskrankheiten eher als Dicke. Auch Nierenkranke und Dialysepatienten profitieren von einer soliden Fettschicht. Sie leben zwei- bis dreimal länger als Menschen mit einem sehr geringen Fettanteil (unter 10 Prozent Körperfett). Was sagen diese Zahlen? Ganz einfach: Statistisch gesehen sind die Aussichten, gesund alt zu werden, am höchsten, wenn man schlank, aber nicht überschlank ist. Im Einzelfall kommt es jedoch sehr auf die Erbanlagen an und darauf, welchen Krankheiten der Betreffende im Lauf seines Lebens begegnet. Der eine hat Glück, weil er als Dicker bei einer schweren zehrenden Krankheit "etwas zuzusetzen" hat. Der andere leidet gewaltig unter seinen überzähligen Pfunden, weil seine Gene ihn empfindlich machen für einen gestörten Zuckerstoffwechsel (Diabetes).
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