Vorsicht! Diese Lebensgewohnheiten machen dick | EAT SMARTER
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Vorsicht! Diese Lebensgewohnheiten machen dickDurchschnittliche Bewertung: 5151

Kurze Nächte, fehlendes Tageslicht

Vorsicht! Diese Lebensgewohnheiten machen dick

Falsches Essen und mangelnde Bewegung machen langfristig dick. Doch das sind nicht die einzigen Gründe für Übergewicht: es gibt zahlreiche Lebensgewohnheiten, die uns stressen und damit dick machen können. EAT SMARTER stellt die wichtigsten vor und zeigt, wie man sie abschütteln kann.

Gewohnheit 1: ein Leben ohne Tageslicht
In der Winterzeit ist das Sonnenlicht sowieso schon rar. Doch anstatt hinauszugehen, verstecken wir uns an den kalten Tagen lieber unter der Bettdecke. Und das hat Folgen: Der Körper tankt weniger Vitamin D, das im Sonnenlicht steckt. Dabei besteht die Gefahr, dass der Körper seine Stoffwechselrate verringert. Denn normalerweise reguliert das Vitamin das Appetitzügler-Hormon Leptin, allerdings nur, wenn der Speicher voll ist. Forscher der Universität Chicago zeigten an Mäusen, wie stark das Vitamin in den Stoffwechsel eingreifen kann. Bekamen die Tiere genügend Licht, bildeten sie in der Jugend weniger Fettzellen aus.
Gewohnheit 2: kurze Nächte, wenig Schlaf
Wer ausreichend schläft, hat einen besseren Fettstoffwechsel. Das zumindest zeigt eine Studie der medizinischen Universität Chicago. Unter Laborbedingungen beobachteten die Wissenschaftler vier Wochen lang das Schlafverhalten von zehn Personen, die abnehmen wollten. In den ersten zwei Wochen schliefen sie achteinhalb Stunden, in der restlichen Zeit bekamen sie dann nur noch fünfeinhalb Stunden Schlaf. Das Ergebnis: Im Vergleich zu den Nächten mit acht Stunden Schlaf reduzierte sich der Fettabbau ab der zweiten Woche um 55 Prozent. Nehmen Sie sich daher die Zeit und versuchen Sie, mehr als sechs Stunden pro Nacht zu schlafen.
Gewohnheit 3: und täglich wechseln die Arbeitszeiten
Schichtarbeit bringt den Bio-Rhythmus gehörig durcheinander und steigert die Gefahr für Übergewicht. Das zeigen verschiedene Tier-Versuche, in denen Wissenschaftler die Tages- und Nachtzeiten veränderten. Das Ergebnis: Die Tiere, denen die Nacht zum Tag gemacht wurde, setzten am Ende mehr Fettpolster an. Wenn es möglich ist, sollten Sie Ihre Dienstpläne daher nur wochen- oder monatsweise ändern. Gewohnheit 4: ein Leben unter Stress
Macht Stress wirklich dick? Das klingt zunächst erst einmal nach einem Widerspruch. Denn eigentlich sollten in dieser Phase die Pfunde doch purzeln. Weit gefehlt: gestresste Menschen haben in der Regel einen höheren Cortisol-Spiegel im Blut. Und das führt letztendlich dazu, dass der Fettabbau im Körper reduziert wird. Auch wenn Sie in einer stressigen Phase sind: Versuchen Sie, regelmäßig kurze Pausen zu machen. Damit können Sie Stresssituationen zumindest ein wenig ausgleichen. In unserem Magazin-Teil erfahren Sie, welche Lebensmittel gegen Stress helfen können.
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Gewohnheit 4 Das kann man nicht pauschalisieren. Stress bewirkt in meinem Fall z.B. genau das Gegenteil. Unter Druck ist es für mich unmöglich, etwas zu mir zu nehmen.
 
Wird Vitamin D nicht schon bei normalem Tageslicht produziert? Da muss nicht mal die Sonne scheinen, Hauptsache raus! Das hab ich neulich gelesen. Stimmt das?
 
Mhh... Zu der 2. Gewohnheit: Ist es nicht normal, dass sich die Fettverbrennung sowieso verlangsamt?
 
Ich seh's wie Rene: schnell nach hause und ab in's Nest!!
 
Leider musste ich schon vor ein paar Monaten selber das für mich rausfinden: Ja, genau so ist es. Das Schlimmste; man merkt es zu spät, kommt erst mal nicht drauf...

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