Maras Wunderland: das süße Leben | EAT SMARTER
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Maras Wunderland: das süße LebenDurchschnittliche Bewertung: 4.3157
13. Juni 2014

Maras Wunderland: das süße Leben

Maras Wunderland: kleine, süße Sünden Maras Wunderland: kleine, süße Sünden

In „Maras Wunderland“ geben Kuchen, Gebäck, Eis und Pralinen den Ton an. Zugegeben: Smart sind die meisten ihrer Rezepte eher nicht – aber für die kleine süße Sünde zwischendurch hat die 24-Jährige allerhand Ideen parat. Diese setzt sie hübsch in Szene, dass einem das Wasser beim Ansehen im Mund zusammen läuft, und fotografiert sie anschließend gekonnt.

Doch damit ist es noch nicht getan. Die Rezeptfotos auf ihrem Blog Maras Wunderland vermitteln mir als Leserin vor allem eines: Hier ist jemand mit viel Liebe und Leidenschaft am Werk. Anders wäre es schlicht unmöglich, einen Konfetti-Kuchen so ebenmäßig mit bunten Smarties zu verzieren, dass dieser wie gemalt ausschaut. Oder einen Apfelstrudel zuzubereiten, der den österreichischen Originalen in nichts nachsteht.
Auch Maras Himbeer-Baiser-Schnitten, ein Traum in weiß und rosa, machen mit ihren ebenmäßigen Schichten jedem Patisserie-Werk Konkurrenz, und für die Dekoration ihrer Frühlingsmuffins hätte Mara meines Erachtens eine Auszeichnung verdient.   

Maras WunderlandDie tollen Fotos außer Acht lassend, bin ich auch von der Übersichtlichkeit von Maras Wunderland überzeugt: Neben der Rezeptübersicht und einem netten kleinen „About“-Text veröffentlicht Mara in ihren Tipps und Tricks jede Menge Anweisungen, die ihren Lesern knifflige Schritte beim Kochen und Backen vereinfachen sollen. Die Profis unter euch werden hier vielleicht nicht viel Neues lesen, doch der weniger geübte Hobbybäcker kann sich unter anderem darüber informieren, wie man Eischnee richtig steif schlägt, wie ein Kuchen restlos von der Springform auf eine Platte zu transportieren ist oder wie der Dotter beim Kochen eines Eis in dessen Mitte sitzen bleibt.

Ihre Rezepte gliedert Mara in ihrem Wunderland in die Kategorien „süß“, „herzhaft“, „Frühling & Sommer“ sowie „Herbst & Winter“. Rezepte nach Saison zu gliedern, finde ich eine sinnvolle Idee, die meiner Meinung nach viel zu selten auf Foodblogs umgesetzt wird. Vielleicht hilft es, dass Mara in ihrem „echten Leben“  Human Computer Interaction, also die Interaktion von Menschen mit Computern und umgekehrt, studiert, und so quasi auf einfachste Bedienungen von Webseiten spezialisiert ist.

Maras WunderlandDoch auch, wer sich nicht so sehr für die übersichtliche und schlichte Blogs begeistern kann wie ich, sollte sich Maras Wunderland einmal zu Gemüte führen. Vor allem, wer auf der Suche nach Rezepten zum Nachkochen oder -backen ist, für den lohnt es sich, durch die Rezepte zu scrollen: Immerhin gibt Mara in ihren Texten zu den Gerichten jede Menge Insider-Tipps und erzählt ausführlich, was sie an einem Gericht schätzt.
Texte, Rezepte, das „Look & Feel“ des Blogs und Maras Fotos also zusammengefasst, bin ich sicher, dass sie nicht nur für mich bei jedem Blogbesuch aufs Neue ein kleines – voraussichtlich süßes – Wunder parat hat, sondern auch euch in ihren Bann ziehen wird. 

Fotos: Instagram

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