"Löwensenf Extra" der Löwensenf GmbH | EAT SMARTER
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Christian Rach - der Lebensmitteltester
Senf – Der gesunde Scharfmacher aus dem alten ChinaDurchschnittliche Bewertung: 4.3157
10. Juli 2015

Senf – Der gesunde Scharfmacher aus dem alten China

"Löwensenf Extra" der Löwensenf GmbH "Löwensenf Extra" der Löwensenf GmbH

Senf steht oft neben vielen ungesunden Fertigsaucen im Supermarktregal. Dabei ist die Würzpaste nicht nur gesund, sondern kommt auch mit wenigen Zutaten und ohne künstliche Zusätze aus. Zudem ist Senf ein Küchen-Allroundtalent und während der Grillsaison unverzichtbar. So wie der „Löwensenf Extra“ – Christian Rachs persönlicher Favorit.

Senf ist an sich ein alter Hut, denn schon vor 3000 Jahren wurde er dank seiner Schärfe als Gewürz im alten China genutzt. Über Kleinasien gelangte er im 4. Jh. v. Chr. nach Griechenland, wo er als HeilmitteI eingesetzt wurde. Zur gleichen Zeit entdeckten die Römer die Würzkraft von Senf. Durch Palladius wurde dann im 4. Jh. n. Chr. das erste Senfrezept überliefert. In Mitteleuropa wird das Gewürz in einer Schrift von Karl dem Großen erstmals erwähnt und war von den wichtigen Tafeln von da an nicht mehr wegzudenken. Doch aus was besteht Senf eigentlich genau? Und was macht ihn so scharf?

„Nur gemahlene Senfkörner, Branntweinessig, Trinkwasser und Speisesalz dürfen rein. Mehr braucht ein guter Senf auch nicht“, sagt Lebensmittel-tester Christian Rach. Zuerst werden die Senfkörner, für mittelscharfen Senf braune und weiße, gereinigt, dann geschrotet und anschließend entölt. Der Schrot wird mit den übrigen Zutaten vermischt, die entstandene Masse bekommt dann Zeit zum Fermentieren, denn nur so entsteht das für Senf so typische scharfe Aroma. Danach unterscheiden sich die Herstellungsschritte. Für süßen Senf wird die Masse noch einmal erhitzt und Zucker zugegeben. Für scharfen Senf wird von Anfang an ein höherer Anteil brauner Senfsaat verwendet.

1726 wurde in Düsseldorf die erste deutsche Senffabrik ABB gegründet. 1903 folgte in Metz die erste lothringische Essig- und Senffabrik, die 1920 „Löwensenf Extra“ auf den Markt brachte. „Löwensenf kenne ich, solange ich denken kann, die Marke ist ja über 100 Jahre alt. Und er ist genauso, wie Senf für mich sein muss. Aromatisch, schön scharf, frisch, wunderbar als Ergänzung zur Grillwurst“, so Christian Rach.

Und auch beim SGS Institut Fresenius kann das Produkt „Löwensenf Extra“ punkten. Die Angaben auf der Verpackung entsprechen den Inhaltsstoffen, bei der Untersuchung wurden keine gesundheitsgefährdenden Erreger, unerwünschten Rückstände oder Schadstoffe gefunden. Auch lobt Rach, dass der „Löwensenf extra“ trotz seines Namens ohne unnötige Extras auskommt. „Schauen Sie mal bei diversen Produkten aufdie Rückseite: Da stehen noch Zucker, Gewürzextrakte, Säuerungsmittel drauf. Warum eigentlich, wo das Rezept doch so einfach sein kann“, wundert sich Rach. Ein guter Senf ist gerade im Frühjahr und Sommer von der Grilltafel nicht wegzudenken. Denn er schmeckt nicht nur pur zu Würstchen, Frikadelle oder Steak, auch Salatdressings bekommen durch Senf eine besondere Note und sind im Handumdrehen hergestellt. Wer braucht da schon fertige Dressings mit jeder Menge Zusatzstoffen? Und Lachs schmeckt mit einer selbst gemachten Senfsauce hervorragend und vor allem viel besser als mit der Sauce aus der Packung. Braten bekommt durch eine Kruste mit Senf und Semmelbröseln nicht nur eine knusprige, sondern auch würzige Hülle.

Und nicht zu vergessen: Was wäre der Klassiker Eier in Senfsauce ohne die würzige gelbe Paste? Senf ist nicht nur lecker, sondern auch noch gesund. Er wirkt verdauungsfördernd und regt darüber hinaus die Libido an. Außerdem schützt scharfer Senf laut einer Studie des Instituts für Umwelt-medizin und Krankenhaushygiene der Universität Freiburg vor krebsauslösenden Stoffen, wie polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), die beim Braten und Grillen von Fleisch entstehen können. 20 Gramm Senf aßen die Studienteilnehmer täglich. Anschließend wurde ihnen Blut abgenommen und dieses mit krebsauslösenden Stoffen versetzt. Das Ergebnis: Die weißen Blutkörperchen der Senfesser konnten – im Vergleich zu denen der Testgruppe ohne Senf – besser mit den gefährlichen Substanzen umgehen. „Seinen Senf dazugeben“ kann also auch eine richtig positive Bedeutung haben.

Rach getestet, von EAT SMARTER empfohlen Seit Januar 2014 testet EAT SMARTER gemeinsam mit Starkoch und Restauranttester Christian Rach Lebensmittel auf ihre Qualität. Dabei unterstützt uns das renommierte SGS INSTITUT FRESENIUS. Die besten Produkte stellen wir Ihnen in jeder neuen Ausgabe der EAT SMARTER-Zeitschrift und hier in diesem Blog vor.

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