Eier – nicht nur an Ostern ein Genuss! | EAT SMARTER
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Cornelia Polettos Kochschul-Blog
Eier – nicht nur an Ostern ein Genuss!Durchschnittliche Bewertung: 3.4159
02. April 2015

Eier – nicht nur an Ostern ein Genuss!

Cornelia Poletto: Ei

Das Ei ist ein Alleskönner! Ob Eiweiß oder Eigelb: Viele Gerichte, besonders Süßspeisen, kommen ohne eines dieser beiden Bestandteile nicht aus. Crêpes, Soufflés, Eis, aber auch Omelett und Mayonnaise – ohne Ei geht es nicht.

Beim Kochen ist es einfach unersetzlich: Eigelb bindet und festigt, macht Saucen cremig und sorgt dafür, dass Teige geschmeidig sind. Eiweiß lockert und treibt. Ohne gibt es kein fluffiges Gebäck und keine luftigen Cremes.

Das sollten Sie beim Einkaufen beachten

Für Eier gibt es strenge Richtlinien, da sie besonders empfindlich und anfällig für Keime sind. Umso wichtiger ist es, beim Einkaufen auf die Frische und Herkunft der Eier zu achten. Wie Sie gute Qualität erkennen? Eigentlich ganz einfach, denn die wichtigen Informationen stehen meist auf dem Ei selbst. Der Stempel setzt sich aus folgenden Informationen zusammen: die Haltungsart (0 = ökologische Erzeugung, 1 = Freilandhaltung, 2 = Bodenhaltung und 3 = Käfighaltung), das Herkunftsland (DE steht für Deutschland), das Bundesland (zum Beispiel 03 = Niedersachsen oder 09 = Bayern) und die vierstellige Stallnummer. Auf der Verpackung muss außerdem stehen, wie lange die Eier haltbar sind (maximal 28 Tage nach Legedatum) und ab welchem Datum sie in den Kühlschrank gehören.

Ich persönlich nutze Bio-Eier aus der Region. Nur so weiß ich, dass die Hühner in einer artgerechten Umgebung leben, erstklassiges Futter erhalten und die Transportwege kurz sind.

Übrigens: Ob die Eierschale weiß oder braun, das Dotter gelb oder orange ist, ist kein Zeichen  von Qualität. Die Farbe gibt nur Rückschlüsse auf die Hühnerrasse und den Carotingehalt des Futters. So ist das Dotter zum Beispiel gelber, wenn die Tiere im Sommer viel Grünfutter bekommen.

Eier richtig lagern

Frische Eier brauchen Sie nicht im Kühlschrank lagern. Wenn Sie es dennoch machen, was nicht schlimm ist, sollten Sie darauf achten, dass die Eier nicht neben stark riechenden Lebensmitteln liegen. Die Eierschale ist so porös, dass das Eigelb leicht einen fremden Geruch annehmen kann.

Ein weiterer Tipp: Damit das Eigelb schön in der Mitte des Eis bleibt und nicht nach unten rutscht, sollten Sie Eier mit der Spitze nach unten lagern.

Eischnee schlagen – so funktioniert es garantiert

Um Eischnee zu schlagen, ist es extrem wichtig, dass das Ei vorher sorgfältig getrennt wird. Sind noch Eigelbreste in der Masse, werden Sie diese nicht zu Schnee schlagen können. Kontrollieren Sie daher genau, ob das Eiweiß frei von Eigelb ist.

Geben Sie das Eiweiß dann in eine fettfreie Schüssel. Fangen Sie langsam an die Eier mit einem Handrührgerät zu schlagen. Lassen Sie währenddessen langsam Zucker in die Masse rieseln. Durch ihn bekommt Eischnee eine besondere Stabilität, das ist vor allem bei Cremes und Baisers wichtig. Schlagen Sie den Eischnee so lange, bis die Masse dickcremig und glänzend ist – fertig!

Guten Appetit!

Ihre Cornelia Poletto

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