Was steckt im Milchkarton? | EAT SMARTER
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Die Getränkeprüferin
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21. Mai 2014

Was ist im Milchkarton?

Was steckt im Milchkarton?

Am 1. Juni ist der „Internationale Tag der Milch“. Für mich ist das ein guter Anlass, um Ihnen ein wenig über das weiße Nahrungsmittel zu berichten, das Sie vielleicht täglich in Ihren Kaffee geben, mit dem Sie backen oder das Ihre Familie zum Frühstück trinkt.

Jeder, der schon einmal an einem Milchkarton mit weit abgelaufenem Inhalt gerochen hat, weiß es bereits: Milch zählt aufgrund ihrer Zusammensetzung zu den leicht verderblichen Lebensmitteln. Da Milch von Natur aus damit ein idealer Nährboden für Bakterien ist, unterliegt sie auf dem Weg vom Bauern bis in den Supermarkt umfassenden Kontrollen. Milch und Milchprodukte zählen aber nicht nur deshalb zu den sichersten Nahrungsmitteln, sondern auch weil Labore wie SGS Institut Fresenius diese regelmäßig prüfen.

Grundlage für die umfangreichen Analysen sind verschiedene Qualitäts- und Hygienevorschriften. Laufend werden entlang der Produktionskette Milchproben genommen, die Labore dann untersuchen. Bei Milchprodukten geht es unter anderem um die lebensmittelchemisch relevanten Inhalts- und Zusatzstoffe, Rückstände und Keime, für die jeweils bestimmte Grenzwerte eingehalten werden müssen. Solche Analysemethoden werden natürlich ständig optimiert und sind so ausgefeilt, dass Prüfinstitute mit der Messung von Milchfettsäuren sogar nachweisen können, ob eine Kuh Grün- oder Kraftfutter zu fressen bekam.

Und was ist sonst noch drin in der Milch? Neben dem Milchfett sind weitere Bestandteile zum Beispiel Milcheiweiß, Milchzucker, Spurenelemente und Vitamine. Ihnen die einzelnen Inhaltsstoffe genauer vorzustellen, würde jetzt zu weit führen. Nur so viel: Der Anteil an Milchfett in der Kuhmilch beträgt je nach Rasse 3 bis 6 %. Die Milch gesunder Kühe enthält 4,6 bis 5 % Lactose, also Milchzucker, und je nach Rasse ca. 4 % Milcheiweiß. Doch genug der Zahlen, denn Labore wie SGS Institut Fresenius prüfen nicht nur die Inhaltsstoffe von Milch, sondern auch das Produktionsumfeld sowie die Verpackung und deren Wechselwirkung mit dem Produkt. Denn der Milchkarton darf weder schädliche Stoffe abgeben noch den Geschmack des Inhalts beeinträchtigen.

Mehr über die Dienstleistungen der SGS erfahren Sie auf www.sgsgroup.de und www.sgs-institut-fresenius.de.

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