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Warum Sie an Weihnachten naschen solltenDurchschnittliche Bewertung: 4.8154
20. Dezember 2015

Warum Sie an Weihnachten naschen sollten

Plätzchen, Stollen und Lebkuchen schmecken nicht nur gut, sie sind auch noch richtig gesund! Fünf gute Gründe, warum Sie an den Feiertagen ruhig bei süßen Leckereien zugreifen dürfen.

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Die Zeit rund um Weihnachten ist nicht nur die besinnlichste, sondern auch die süßeste Zeit des Jahres. Nach all den Adventskalendern mit Schokofüllung, Weihnachtsfeiern mit Plätzchentellern und Marktbesuchen mit Glühwein und Waffeln geht es am Heiligabend und an den Feiertagen weiter. Dabei darf ruhig mal ein bisschen über die Stränge geschlagen werden. Aber bitte nicht mit schlechtem Gewissen – dann wird´s nämlich meist noch mehr – sondern mit Genuss. Sie tun Ihrer Gesundheit quasi sogar etwas Gutes, wenn Sie in den kommenden Tagen Weihnachtsgebäck wie Plätzchen und Stollen schlemmen! Warum, verrate ich Ihnen in meinem heutigen Beitrag (der allerdings mit einem klitzekleinen Augenzwinkern gelesen werden sollte…). Bei allen fünf Punkten gilt der Leitspruch: Die Dosis macht´s!

  1. Süßes beruhigt. Das besagt schon das älteste Gesundheitssystem der Welt, der Ayurveda. Zwar wird Zucker in der indischen Lehre nicht grundsätzlich befürwortet (schon gar nicht unser industriell hergestellter, weißer Haushaltszucker). Aber der süße Geschmack allgemein soll positive Auswirkungen auf Körper und Seele haben, besonders in Stresszeiten. Und um eine solche handelt es sich an Weihnachten ja manchmal durchaus …
  2. Schokolade macht glücklich – das ist bekannt. Am besten für Ihren Körper ist Zartbitterschokolade mit einem möglichst hohen Kakaoanteil (ab 70 Prozent). Sie beinhaltet auch am meisten Flavanole, sekundäre Pflanzenstoffe aus der Kakaobohne, die sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken sollen. Außerdem hat Bitterschokolade im Gegensatz zu Vollmilchschokolade oder weißer Schokolade teils deutlich weniger Zucker.
  3. Nüsse, Mandeln und Kerne, wichtige Zutaten in der Weihnachtsbäckerei, sind zwar fettreich, aber auch voller wichtiger Nährstoffe. So enthalten Haselnüsse zum Beispiel viel Eiweiß und Kalzium, außerdem wertvolle Fettsäuren. Mandeln schmecken nicht nur gut, sondern liefern auch viel Vitamin B und Vitamin E, stärken die Knochen und schützen vor Diabetes. Walnüsse trumpfen besonders durch ihren hohen Gehalt an wertvollen Omega-3-Fettsäuren auf.
  4. Trockenfrüchte sorgen in weihnachtlichem Gebäck wie Früchtebrot, Stollen oder Christmas Pudding für Süße, Aroma und Feuchtigkeit. Zwar enthalten sie im Vergleich zu frischem Obst viel Zucker in konzentrierter Form. Sie sind im Gegensatz zu normalen Süßigkeiten aber auch sehr mineralstoffreich und sorgen durch viele Ballaststoffe für eine gute Verdauung. Achten Sie darauf, dass die getrockneten Früchte nicht geschwefelt sind und keinen Zuckerzusatz enthalten. Den braucht es bei Dörrobst nämlich wirklich nicht!
  5. Gewürze duften wunderbar. Außerdem machen Anis und Kardamom schweres Festessen bekömmlicher, helfen gegen Völlegefühl und Blähungen. Ingwer und Pfeffer wärmen im Winter schön von innen, die edle Vanille hebt die Stimmung. Am besten genießen Sie Gewürze in Kombination mit Nüssen und Kernen – wenn Sie einen Lebkuchen essen, haben Sie für Ihre Gesundheit gleich doppelt etwas getan.

Ich wünsche Ihnen schöne, entspannte und genussvolle Weihnachtstage!

Ihre Kathrin Runge

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