Abnehmen durch Muskeln | EAT SMARTER
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Abnehmen durch Sport und MuskelaufbauDurchschnittliche Bewertung: 4.9158
25. November 2015

Abnehmen durch Sport und Muskelaufbau

Dass beim Kampf gegen Speckpölsterchen jede Art von Bewegung günstig und erwünscht ist, weiß im Prinzip jeder. Mit einigen Bewegungsformen können Sie allerdings quasi noch ein Tüpfelchen drauf setzen – und dazu gehört das gezielte Muskeltraining.

Mann und Frau beim Armtraining

Muskeln haben die schöne Eigenschaft, dass sie Energie verbrauchen, selbst wenn wir sie gerade gar nicht bewegen. Das bedeutet, dass Menschen mit größerer Muskelmasse per se einen höheren Grundumsatz haben als Menschen, deren Muskelkorsett nur wenig ausgebildet ist. Insofern gilt: möchten Sie abnehmen, dann sorgen Sie dafür, dass Ihre Muskeln gekräftigt werden.

Diese sind Ihre besten Verbündeten in Sachen Energieverbrennung, denn mit jedem Kilo zusätzlicher Muskelmasse steigt der Energieverbrauch um 70-100 Kilokalorien. Nun werden Sie vielleicht einwenden, Sie hätten mal gehört, dass Muskeln schwerer seien als Fett, was ja eigentlich blöd ist, wenn man Gewicht verlieren möchte. Richtig ist, dass Muskeln im Volumenvergleich etwa 10% mehr wiegen als Fett. Das ist so wenig, dass es wirklich vernachlässigbar ist! Abgesehen davon, macht ein muskulöser Körper optisch natürlich einen viel besseren Eindruck – so dass Sie sich um das Gewicht von Muskeln nun wahrlich keine Gedanken machen müssen. Zurück zum Training. Ein sportlicher Nebenaspekt, den ich persönlich auch nicht ganz unwichtig finde: Krafttraining macht im Nachgang weniger Hunger als Ausdauertraining (wie z.B. Joggen). Die tollste Joggingrunde nützt Ihnen ja nichts, wenn Sie danach vor Hunger zusammenbrechen und hemmungslos über den Kühlschrank herfallen.

So bauen Sie Muskeln auf

Nun aber keine Sorge: ich werde Ihnen jetzt hier nicht empfehlen, sich viermal die Woche im Fitness-Studio zu quälen. Auch mit Pilates lassen sich zum Beispiel prima und gezielt Muskelgruppen aufbauen. Oder Sie stellen sich zuhause mit Therabändern, kleinen Hanteln oder einem Flexibar (eine Art Schwingstange für tiefgehendes Muskeltraining) ein eigenes Trainingsprogramm zusammen.

Natürlich können Sie auch ein Fitness-Studio besuchen. Doch machen Sie langsam und unterschreiben Sie nicht gleich einen Vertrag, der Sie auf Monate bindet. Die meisten Studios bieten Schnupperstunden an, in denen Sie sich die Geräte und angebotenen Kurse ausführlich erklären lassen können. Der große Vorteil eines (guten!) Studios ist natürlich, dass Sie von geschulten Trainern betreut werden. Diese können Ihnen passende Übungen zusammenstellen, wirken motivierend und korrigieren Sie vor allem auch im Bewegungsablauf. Ein durchaus bedenkenswertes Plus, denn die Erfahrung zeigt, dass „Einzelkämpfer“ sehr viel eher Ausreden finden, um das Training immer mal wieder sausen zu lassen.

Egal, wofür Sie sich entscheiden, schon nach wenigen Trainingseinheiten werden Sie merken, dass Ihnen die Übungen zunehmend leichter fallen. Ihr Körpergefühl und Ihre Körperhaltung werden sich positiv verändern. Zwei Trainingseinheiten pro Woche wären ideal. Und wenn Sie es dann noch hin bekommen an zwei anderen Tagen zusätzlich etwas für Ihre Ausdauer und Kondition zu tun, haben Sie beste Voraussetzungen für nachhaltige Abnehmerfolge geschaffen.

Herzlichst, Ihre
Alexa Iwan 

(Dipl. Ökotrophologin)

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