Froböses Tipp im Juli: Sauerkraut-Möhren-Salat | EAT SMARTER
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Prof. Dr. Froböse der Fitness-Doktor
Froböses Tipp im Juli: Sauerkraut-Möhren-SalatDurchschnittliche Bewertung: 4.61527
25. Juli 2014

Froböses Tipp im Juli: Sauerkraut-Möhren-Salat

Lecker: Sauerkraut-Möhren-Salat. Lecker: Sauerkraut-Möhren-Salat.

Zeit für ein neues Fitness-Rezept. Prof. Dr. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln präsentiert sein aktuelles Rezept des Monats. Seien Sie gespannt und lassen Sie sich überraschen. Neben Zubereitungstipps gibt der Fitness-Experte auch noch wertvolle Hinweise zu den wesentlichen Zutaten des Gerichts.

Ich liebe Sauerkraut, liebe Leser. Und ich kann Ihnen nur raten: Auch Sie sollten dieses Lebensmittel öfters auf Ihren Speiseplan setzen. Sauerkraut ist kalorienarm und besitzt wertvolle Proteine und Mineralstoffe. Aus diesem Grund empfehle ich Ihnen als Rezept des Monats Juli auch den Sauerkraut-Möhren-Salat von EAT SMARTER. Das Gericht liefert gerade einmal 147 kcal pro Portion und stellt zudem eine wunderbare Beilage zu Hauptspeisen dar. Zubereitet ist der Salat innerhalb von nur 20 Minuten. Ich wünsche Ihnen dabei schon einmal viel Spaß und verrate Ihnen nun, was dieses Gericht so wertvoll macht.

Sauerkraut-Möhren-Salat

Zutaten für 4 Portionen:

  • 300 g frisches Sauerkraut
  • 400 g Möhren
  • 1 Chilischote
  • 100 g saure Sahne
  • 1 EL Keimöl
  • 1/2 TL Zucker (5 g)
  • 20 g gehackte Haselnüsse
  • Salz, Pfeffer
  • 5 Stiele Petersilie

Die Zubereitung

  1. Sauerkraut mit einer Gabel etwas auflockern. Möhren schälen und raspeln.
  2. Chilischote waschen, halbieren, entkernen und in feine Würfel schneiden.
  3. Für das Dressing saure Sahne mit Öl, Zucker, der Hälfte der Nüsse, Chili, Salz und Pfeffer verrühren und abschmecken. Petersilie waschen, trocken schütteln und Blättchen, bis auf einige für die Garnitur, hacken. Petersilie mit dem Dressing verrühren.
  4. Sauerkraut und Möhren mit dem Dressing mischen, auf 4 Tellern anrichten. Mit restlichen Nüssen bestreuen und mit Petersilienblättchen garnieren.

Der Fitnessfaktor dieses Rezepts

SAUERKRAUT: Dieses Gemüse könnte man auch als Medizin für Nerven und Darm bezeichnen. Es fördert die Blutbildung, ist kalorienarm und durch die natürliche Milchsäuregärung quasi „vorverdaut“. Sauerkraut wird eine Bakterien tötende Wirkung nachgesagt. Zudem besitzt es etwa zwei bis drei Prozent wertvolle Proteine sowie unzählige Mineralien und Spurenelemente wie Calcium, Kalium, Eisen, Jod, Mangan, Carotin, Vitamin B (Folsäure) und Vitamin K.

MÖHREN: Wussten Sie, dass Prinz Charles die Möhre verehrt und in seinem Garten 20 verschiedene Sorten angepflanzt hat? Sie sollte eigentlich die Königin unserer Gemüseküche sein, doch leider wird die Möhre allzu häufig zur Massenware erklärt und lieblos behandelt. Aus diesem Grund variiert die Qualität von Möhren enorm, und es lohnt sich, sie aus biologischem Anbau zu kaufen. Möhren haben viele wertvolle Inhaltsstoffe, wenngleich ihr Gehalt an Vitamin C eher dürftig ist. Aber die wichtigen B-Vitamine, und hier besonders die Folsäure, die Vitamine D, E und K sowie zahlreiche Bioflavonoide machen Möhren so gesund. Sie beinhalten zudem zwei weitere Schätze: Alpha- und Betacarotin finden sich in dieser Höhe und Qualität nur in Möhren.

HASELNUSS: Die Haselnuss ist eine der ältesten Früchte, die je von Menschen gegessen worden ist. Funde von Pollen weisen darauf hin, dass die Haselnuss offensichtlich schon in der unmittelbaren Nacheiszeit, also mehrere Tausend Jahre vor Christi, in Mitteleuropa heimisch war. Heute wächst sie in acht verschiedenen Arten über die ganze Welt verteilt. Die Nuss enthält mit 14 bis 15 Prozent recht viel Eiweiß und besitzt mit 60 bis 70 Prozent einen hohen Fettanteil – wobei viele wertvolle ungesättigte Fettsäuren enthalten sind. Der Gehalt an Mineralstoffen ist sehr hoch – dabei ragen besonders Phosphor, Eisen, Kalium und Magnesium heraus.

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habe dieses rezept, leicht abgewandelt, ausprobiert. fein gewürfelter, geräucherter schinken, gebraten, passt wunderbar dazu. ein toller salat, saftig, delikat, - einfach nur lecker. als i-tupf ein wenig leinöl darüber. alle, die ihn probierten, waren restlos begeistert.
 
Gegen das Rezept ist natürlich nicht das Geringste einzuwenden, nur sollte ein Ernährungsexperte eigentlich wissen, dass es im Hochsommer aus leicht nachvollziehbaren Gründen kein frisches Sauerkraut gibt, jedenfalls nicht in meinem Reformhaus.
 
Hallo, ich werde das Rezept auf jeden Fall ausprobieren, kann aber in dieser Zusammenstellung nur gut schmecken! Vor allem für Singles empfehlenswert, da der Salat auch noch am nächsten Tag in gekühltem Zustand genießbar ist. Regine