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Dr. Ingo Froböse
08. Januar 2016

Topfit mit 30 bis 40 Jahren!

Warum wir mit 30 bis 40 "junge Hüpfer" überholen, aber auch gezielt unsere Kraft und Ausdauer trainieren sollten, erklärt Dr. Ingo Froböse. Plus: Fitnessplan für 30- bis 40-Jährige!

Mann beim Bouldern in einer Kletterhalle

Die Hochleistungsphase der Explosivkraft und Schnelligkeit ist im Lebensabschnitt zwischen 30 und 40 Jahren vorbei, denn der Anteil der schnellen Muskelfasern wird langsam geringer.

Dafür dominieren mehr und mehr die ausdauernden, langsamen Muskelfasern, die unsere Ausdauerleistungsfähigkeit beim richtigen Training in ihre Blütezeit befördern. Probieren Sie sich doch einmal an den actionreichen Ausdauersportarten wie Mountainbiking, Hindernislauf oder Trailrunning. Diese setzen neben den hohen Anforderungen an die Ausdauer auch koordinative Reize und geben diesen Sportarten den besonderen Kick.

Sie werden es kaum glauben, aber gerade jetzt können Sie auf langen Strecken so manch jüngeren Sportler hinter sich stehen lassen. Doch auch die motorischen Fähigkeiten wie die Kraft und die Koordination gilt es gezielt weiter zu fördern.

So sieht das optimale Training für 30- bis 40-Jährige aus

Da dem Schnellkrafttraining keine so große Bedeutung mehr zukommt, können Sie sich nun mehr und mehr dem funktionellen Krafttraining zuwenden. Functional Training, EMS Training und Outdoorgym sind zum Beispiel ideal um die Muskulatur weiter zu stärken und zu fordern.

Das Bouldern beinhaltet neben einer großen Kraftkomponente ebenfalls Beweglichkeits- und Koordinationskomponenten und ist daher super für diese Altersgruppe geeignet.

Im Koordinationstraining können Sie sich dann vielseitig an Funsportarten wie (Wind)surfen, Sportklettern, Kiteboarden oder im Winter zum Beispiel am Freeriden probieren. Je vielseitiger, desto besser.

Hier geht es zum Trainingsplan für 30- bis 40-Jährige 

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Hallo Ich war sehr neugierig auf die Fitnesstipps. Aber mal ehrlich: ich bin alleinerziehend und nehme mir viel Zeit für Sport, schaffe es trotz FulltimeJob in kleineren Einheiten auf ca 6h Sport insgesamt pro Woche, was ich sehr anständig finde. Also gehe ich davon aus, dass ich mich nicht mehr zu den Anfänger sondern zu den Fortgeschrittenen zählen darf. Halte ich mich nun an die Vorschläge, soll ich 11h Sport in der Woche schaffen! Ist das nicht grundsätzlich ein wenig zu gut gemeint? Mal ganz davon abgesehen, dass ich persönlich im Vergleich mit meinen Freunden und Bekannten sehr viel Sport treibe: wie sollen 11h Sport pro Woche in einen normalen Alltag integrierbar sein? Diese Empfehlungen sind für Otto Normalverbraucher vermutlich nicht realisierbar.