Wasser – so sprudelt es rein aus dem Hahn | EAT SMARTER
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Prof. Dr. Froböse der Fitness-Doktor
Wasser – so sprudelt es rein aus dem HahnDurchschnittliche Bewertung: 3.11513
24. Juli 2015

Wasser – so sprudelt es rein aus dem Hahn

Entgiftung kann nur dann reibungslos funktionieren, wenn immer ausreichend Wasser im Körper zur Verfügung steht. Also sollten wir trinken, das der Wasserhahn und die Mineralwasserflasche hergeben. Oder? In der Tat sollten Sie viel trinken. Doch es kommt immer auch darauf an, was Sie trinken. Denn Wasser kann mit entsprechenden Zusätzen mehr als ein Transportmittel im Körper sein. Und eben diese Zusätze sind es, die unsere Entgiftung stören können. 

Hartes Wasser verkalkt nicht nur die Waschmaschine

Sie sind im Urlaub und bekommen beim Duschen die Seife kaum vom Körper, nach einigen Wäschen werden die Haare wunderbar weich und der Tee schmeckt ganz ungewohnt? Das alles hängt damit zusammen, wie das Leitungswasser dort beschaffen ist. Ob es hart oder weich ist, wird davon bestimmt, ob es viel oder wenig Kalzium und Magnesium enthält. Und das wiederum hängt von der geologischen Beschaffenheit der jeweiligen Region ab, in der Sie sich befinden.
Hartes Wasser lässt Geräte und Wasserhähne verkalken und macht die Wäsche hart wie ein Brett. Es enthält einen hohen Anteil anorganischer Materialien, die im Körper mit Fetten und Ölen Verbindungen eingehen. Dieses Kalk-Fett-Gemisch kann sich dann an den Wänden der Arterien und an den Organen ablegen und damit den Stoffwechsel behindern. Auch Blasen-, Nieren- oder Gallensteine haben nicht selten ihre Ursache in der Zusammensetzung des Trinkwassers. Doch nicht nur Kalk im Leitungswasser ist ein Problem. Allen „offiziellen“ Beteuerungen zum Trotz, Trinkwasser sei das am intensivsten kontrollierte Lebensmittel ist unser Wasser noch lange nicht wirklich rein.

Wie gesund ist eigentlich Mineralwasser?

Schon vor über 50 Jahren erkannten amerikanische Ärzte, dass Mineralien im Wasser gar nicht verstoffwechselt werden können. Sie werden aufgrund ihrer Größe und ihres Umfelds nicht verwertet, sondern ausgeschieden oder – das ist die schlechtere Variante – im Körper eingelagert. Hersteller von Mineralwasser werben mit dem enormen gesundheitlichen Nutzen ihrer Mineralien, der auch auf dem Etikett zur Schau gestellt wird. Sinn und Nutzen für die Gesundheit ist jedoch mehr als fraglich.

Diese Systeme eignen sich zur Wasseraufbereitung zu Hause 

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Rund 137 Liter Mineral- und Heilwasser trinken die Deutschen pro Jahr. Aber auch Leitungswasser kann man in der Regel reinigen und verwenden. Prof. Froböse verrät in seinem Blog-Beitrag, worauf man achten muss, wenn man Wasser selbst aufbereiten möchte.
Die Stiftung Warentest untersuchte stilles Mineralwassser und verglich die Qualität mit Leitungswasser. EAT SMARTER stellt die Testergebnisse vor.
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Habe über Wasser selten einen so unqualifizierten Beitrag gelesen. Dazu nur zwei Beispiele: "Hartes Wasser lässt Geräte und Wasserhähne verkalken und macht die Wäsche hart wie ein Brett. Es enthält einen hohen Anteil anorganischer Materialien, die im Körper mit Fetten und Ölen Verbindungen eingehen. Dieses Kalk-Fett-Gemisch kann sich dann an den Wänden der Arterien und an den Organen ablegen und damit den Stoffwechsel behindern". Diese Erklärung für Ablagerungen an den Gefäßwänden ist ebenso unverantwortlicher Unsinn wie die Behauptung: "Schon vor über 50 Jahren erkannten amerikanische Ärzte, dass Mineralien im Wasser gar nicht verstoffwechselt werden können. Sie werden aufgrund ihrer Größe und ihres Umfelds nicht verwertet, sondern ausgeschieden oder – das ist die schlechtere Variante – im Körper eingelagert." Hier hat ein Autor/Autorin wirklich nichts verstanden und ich bin entsetzt, dass derartiger Unsinn bei EatSmarter veröffentllicht wird.
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Hallo ivdberlin, wie Sie richtig angemerkt haben, lagert sich der Kalk als solches nicht ab. Es sind die Bestandteile des Kalks, die Mineralien Magnesium, Kalzium und das Mineral Natrium, welche sich anlagern können. Wir bitten Sie um Nachsicht, da das Verständnis der Leser im Vordergrund steht, benutzen wir den Überbegriff Kalk. Weiter ist uns bis jetzt noch keine evidenzbasierte Studie bekannt, welche beschreibt, dass Mineralien aus dem Wasser in das Zellinnere gelangen. Infolgedessen werden die Mineralien entweder ausgeschieden oder können sich ablagern. Falls Sie andere aussagekräftige Studien vorliegen haben, können Sie uns diese gerne zukommen lassen. Vielen Dank für Ihre kritische Auseinandersetzung mit dem Thema. Viele Grüße
 
für Hersteller-Hinweise zu brauchbaren Umkehrosmose-Geräten wäre ich dankbar
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Hallo ubo, wir sehen davon ab Kaufempfehlungen für bestimmte Produkte oder Marken zu geben. Herzliche Grüße von EAT SMARTER
 
zum Thema Kannenfilter muss ich sie updaten: Es gibt bezahlbare Kannenfilter, die das Wasser nicht nur entkalken, sondern auch von bis zu 99,9% alle unerwünschten Stoffe aus dem Wasser filtern, es gleichzeitig mineralisieren und basisch machen.

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