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Live Smarter Blog der Techniker Krankenkasse
21. Juli 2015

Burnout – Warum es jeden von uns treffen kann

Vor ein paar Jahren war Burnout noch ein Modewort, das kaum einer kannte. Mittlerweile gibt es in fast jedem Freundes- oder Bekanntenkreis jemanden, der an Burnout erkrankt ist. Doch wie erkennt man die Krankheit und ihre Anzeichen rechtzeitig? Wir sagen es Ihnen.

1. Was ist Burnout?

Beim Burnout handelt es sich um einen Erschöpfungszustand, bei dem sich der Betroffene nicht nur körperlich, sondern auch geistig ausgebrannt und abgekämpft fühlt. Meist steht Burnout in Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit. Häufig sind besonders engagierte und zum Perfektionismus neigende Personen betroffen, die im Job immer alles geben möchten. Idealvorstellung und Realität klaffen auseinander, was dazu führen kann, dass die Motivation geringer wird und man irgendwann vor Erschöpfung vielleicht gar nicht mehr zur Arbeit gehen kann und möchte. Betroffene fühlen sich dann abgeschlagen und k.o.  
Gefährdet sind vor allem Beschäftigte in sozialen Berufen wie Ärzte, Lehrer, Pflegekräfte, Psychologen und Sozialarbeiter. Aber auch andere Berufsgruppen können betroffen sein. 

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Sie haben Burnout sehr gut beschrieben, ich hatte selber Burnout, und leider merkt man es selbst zuletzt, der Übergang ist fließend. Der Job alleine ist es meistens nicht, sondern oft kommen noch schlimme Lebensereignisse dazu. Ich war alleinerziehend und hatte ganztags einen Bürojob, meine Scheidung und Tod beider Elternteile waren zeitlich ein paar Jahre vor dem Burnout. Das Burnout selber ist schon schrecklich, für mich war es u. a. so, als wäre ich in einem dunklen Tunnel und es gab am Ende kein Licht. Doch dann kommt meistens noch schlimmer, es folgt in der Regel die Erwerbsunfähigkeitsrente auf Zeit, die jedoch nur einen Bruchteil des Geldes beträgt, was man ansonsten monatlich zur Verfügung hatte. In diesem kranken Zustand ist man gezwungen unzuziehen. Man hat sich sein Leben auch nach seinem Einkommen eingerichtet. Nun ist die Miete zu hoch, das Geld reicht vorne und hinten nicht. Die Therapeuten raten einem, sich zu entspannen, ich sollte meinen Hobby nachgehen (von welchen Geld noch?). Meine Frage: Wie schafft man es gesund werden, wenn zusätzlich zu der Erkrankung noch gravierende Geldsorgen kommen, wie soll das funktionieren??? Erst nachdem ich einen neuen Lebenspartner fand und ich dadurch keine Geldsorgen mehr hatte, konnte ich ganz langsam wieder gesund werden.