Muskelkater - Was tun? | EAT SMARTER
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Muskelkater: Wie er entsteht und was Sie dagegen tun könnenDurchschnittliche Bewertung: 4.7153
03. November 2015

Muskelkater: Wie er entsteht und was Sie dagegen tun können

Sie waren seit Langem mal wieder laufen und nun plagt Sie ein fürchterlicher Muskelkater? Das kennt jeder. Meist tritt er mit ungewohnter und starker körperlicher Belastung auf. Wir sagen Ihnen, wie Sie Muskelkater verhindern können und was Sie – wenn er einmal da ist – dagegen tun können.

Zwei Jogger unterwegs - Ob sie Muskelkater bekommen?

Warum heißt Muskelkater eigentlich Muskelkater?

Egal ob Sportler oder Nicht-Sportler: Muskelkater hatte wohl jeder schon einmal. Das Wort Muskelkater ist vermutlich aus dem Wort „Muskel-Katarrh“ entstanden. Dies bedeutet Muskelentzündung. In der Medizin wird eine Schleimhautentzündung als „Katarrh“ bezeichnet. Muskelkater ist zwar sehr unangenehm, doch im Gegensatz zu einem Muskelriss-, einer -prellung oder einer –zerrung ist er harmlos, wenn er gut auskuriert wird.

Wie äußert sich Muskelkater?

Ob Sie sich beim Training übernommen haben und nun an Muskelkater leiden, können Sie anhand der folgenden Symptome feststellen:

  • leichtes Kribbeln der betroffenen Körperpartien
  • verringerte Muskelkraft
  • Muskeln können hart und steif sein
  • Bei Bewegungen, die die verletzten Muskelpartien beanspruchen sind Schmerzen zu spüren

Meist tritt Muskelkater 1–3 Tage nach dem Training auf und hat in dieser Zeit auch die höchste Intensität. Danach nimmt er immer weiter ab und sollte nach einer Woche vollständig verschwunden sein. Sollte dies nicht der Fall sein, so ist ein Arzt aufzusuchen.

Wie entsteht eigentlich Muskelkater?

Wenn die Muskeln nach dem Sport schmerzen, ist dies kein Anzeichen für ein besonders effektives Training, sondern dafür, dass etwas falsch macht wurde. Generell denken viele Menschen noch, dass Muskelkater durch eine Übersäuerung der Muskulatur und durch die Bildung des Stoffwechselproduktes Laktat (Milchsäure) entsteht. Diese Annahme ist jedoch mittlerweile widerlegt. Wissenschaftler konnten durch Untersuchungen herausfinden, dass es bei Überlastung zu feinen Rissen in den Muskelfasern kommt. Dadurch kann Wasser in diese Fasern eindringen, was dort schließlich zu einer vermehrten Ansammlung von Wasser (Ödeme) führt. Genau dieser Vorgang macht sich dann als Dehnungsschmerz bemerkbar. Die Muskeln sind kraftlos und druckempfindlich. 

Lesen Sie hier, wie Sie Muskelkater vermeiden und behandeln können.

 

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