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16. Dezember 2014

Oh, oh statt ho, ho? Forscher untersuchen Lebensstil des Weihnachtsmanns

Ist der Weihnachtsmann wirklich fit? © Igor Mojzes Ist der Weihnachtsmann wirklich fit? © Igor Mojzes

Weihnachten ist etwas Herrliches, liebe Leser, finden Sie nicht auch? Schon als Kind war ich ein riesiger Fan der Feierlichkeiten – und der festen Überzeugung, ich hätte an Heiligabend einen kleinen Wichtel entdeckt, der Geschenke unterm Tannenbaum platzierte und anschließend in Windeseile Richtung Schlitten verschwand. Er trug eine rote, flauschige Hose und die obligatorische Zipfelmütze – ganz so, wie es sich für ein Helferlein des Weihnachtsmanns gehört...

Ja, die Phantasie ist eine wahre Wunderwaffe, wenn es darum geht, Geschichten zu erfinden und die Realitäten – im festen Glauben daran – ein wenig zu verschieben. Davon zeugt auch eine Studie der Rowan Universität in den USA, in deren Zusammenhang im vergangenen Jahr – kein Scherz – der Lebensstil des Weihnachtsmanns in Augenschein genommen wurde.

Mehr als 550 Jahre habe Santa Claus bereits auf dem Buckel – doch das Älterwerden scheine kein Problem für ihn zu sein, konstatierte Studienleiter Dr. Thomas Cavalieri wohl mit einem Augenzwinkern. In Sachen Übergewicht sei der Weihnachtsmann zwar kein Vorbild, da es das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes erhöhe. Doch allgemein betrachtet spreche Einiges dafür, dass der am Nordpol heimische Herr recht gesund lebe und äußerst fit sei.

Keine Frage: Wer des Nachts bei Kälte und mit zahllosen Geschenken bepackt durch die Schornsteine dieser Welt schlüpft, um Kindern weltweit eine Freude zu bereiten, muss eine gewisse Grundlagenausdauer besitzen. Es sei deshalb wahrscheinlich, dass der Weihnachtsmann auch außerhalb der Saison regelmäßig trainiere, um diese Leistung Jahr für Jahr erbringen zu können, so die Wissenschaftler aus New Jersey.

Darüber hinaus sei es hilfreich, dass der Weihnachtsmann sich um seine Rentiere kümmern müsse, sie pflege und umsorge. Zahlreiche Studien hätten bewiesen, dass Haustiere eine positive Wirkung auf die Gesundheit des Menschen haben. Und Rentiere bilden da sicherlich keine Ausnahme.

Außerdem habe der Weihnachtsmann das Rauchen aufgegeben. In einem Gedicht aus dem Jahr 1823 wird noch beschrieben, dass Santa Claus eine Pfeife im Mund habe und dichter Pfeifenrauch seinen Kopf umhülle. „Inzwischen sieht man den Weihnachtsmann nur noch ohne Pfeife“, sagt Studienleiter Cavalieri – und übersieht dabei offenbar, dass er stattdessen immer häufiger eine Dose Coca-Cola bei sich trägt. Vielleicht ist die Vorliebe für den süßen Softdrink ja der eigentliche Grund für das durchaus üppige Gewicht des Rauschebartträgers... Diesem Hinweis sollten die Forscher doch bei Gelegenheit einmal nachgehen.

Und wie steht es um die geistige Fitness des Weihnachtsmanns? Laut dem bereits zitierten Gedicht aus dem Jahr 1823 muss der rüstige Herr alle Punkte auf seiner To-Do-Liste zweimal überprüfen, um sicherzugehen, dass er auch nichts vergessen hat. Spricht das für eine nachlassende Gedächtnisleistung oder aber für den perfektionistischen Charakter eines Mannes, der nichts dem Zufall überlassen will? Entscheiden Sie selbst.

Cavalieri jedenfalls ist sich sicher: „Wenn man alles zusammenfasst, folgt der Weihnachtsmann eigentlich einer sehr gesunde Lebensweise“, so der Mediziner. Er sei gut in Form und fit genug, um auch in Zukunft alle Weihnachtswünsche zu erfüllen.

Wenn das so ist, steht den diesjährigen Festlichkeiten ja nichts im Wege. Und so wünsche ich Ihnen schon einmal – ganz gleich, ob Sie an den Weihnachtsmann und seine Gesundheit glauben oder nicht – frohe und besinnliche Weihnachten!

Mehr Infos zur Studie gibt es hier.

Janina Darm

Hier geht es zur Blog-Seite „Neues aus der Forschung“

 

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