Ist Fast Food nur für Männer schädlich? | EAT SMARTER
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Neues aus der Forschung Blog
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21. Oktober 2014

Ist Fast Food nur für Männer schädlich?

Sind Burger & Co. nur für Männer ungesund? © W. Heiber Fotostudio Sind Burger & Co. nur für Männer ungesund? © W. Heiber Fotostudio

Dass Männer und Frauen meist unterschiedlich ticken, ist allgemein bekannt. Während sich die Herren der Schöpfung Woche für Woche am liebsten im Fußballstadion tummeln und 22 Millionären dabei zuschauen, wie sie einem Ball hinterherrennen, verbringen die Damen dieser Welt ihre Zeit lieber damit, beim Shopping-Trip das 94. Paar Schuhe und die 38. Handtasche zu ergattern – Begründung: ausgerechnet diese Modelle habe man schließlich schon immer gesucht...

Doch nicht nur in Sachen Freizeitgestaltung, auch im Hinblick auf die Ernährung gibt es offenbar gravierende Unterschiede zwischen Mann und Frau. Das zumindest legt eine neue Studie der University of Texas in Dallas nahe. Ihre zentrale Botschaft lautet: Der Verzehr von Junkfood könnte sich vor allem auf die Gesundheit von Männern negativ auswirken. Frauen hingegen scheint die fettige und zuckerhaltige Kost weniger Probleme zu bereiten.

Die Annahmen basieren auf einem Mäuseexperiment. Ein Forscherteam um Deborah Clegg fütterte sowohl männliche als auch weibliche Nager mit Nahrung, die der Zusammensetzung von Hamburgern in Kombination mit zuckerhaltigen Süßgetränken entsprach. Einige Wochen nach dem Verzehr der deftigen Kost wurde der Gesundheitszustand der tierischen Probanden analysiert. Das Ergebnis: Bei den männlichen Mäusen lösten die Junkfood-ähnlichen Speisen Entzündungsprozesse im Gehirn und darüber hinaus Herzprobleme aus. Weiterhin stellten die Forscher eine Neigung der männlichen Tiere zu Glucose-Intoleranz fest, die als Warnsignal für die Entstehung von Diabetes gilt. Die Mäuse-Damen blieben derweil von all diesen Effekten verschont.

Die Wissenschaftler führen die geschlechtsspezifischen Unterschiede der Untersuchungsergebnisse auf das weibliche Hormon Östrogen zurück, das offenbar einen Schutzeffekt besitzt. Ob sich die Studienresultate auf den Menschen übertragen lassen, wollen die Forscher mithilfe weiterer Untersuchungen klären. Schon jetzt deutet sich allerdings an, dass das Hormon Östrogen eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit spielen könnte. So ist bekannt, dass Frauen vor der Menopause – sofern ihr Östrogenspiegel auf einem hohen Niveau liegt – seltener unter den negativen Folgen von Übergewicht leiden als Männer. Nach den sogenannten „Wechseljahren“, wenn der Östrogenspiegel gesunken ist, schwindet dieser Vorteil indes.

Sollte sich die Junkfood-Analyse beim Menschen bestätigen, müssten Ernährungsempfehlungen deutlich stärker spezifiziert und auf Frauen und Männer gleichermaßen zugeschnitten werden, betonen die Forscher. Wagt man also einen Blick in die Zukunft, so dürfte der Genuss saftiger Burger unter diesen Umständen vor allem der weiblichen Bevölkerung vorbehalten sein. Und wer weiß: Vielleicht gibt es ja irgendwann auch Schuhe und Handtaschen bei Subway, McDonald’s, Burger King & Co. zu kaufen. Der Anreiz für einen Besuch in einem der zahlreichen Fast-Food-Tempel wäre unter diesen Voraussetzungen jedenfalls um einiges höher...

Einen Auszug aus der Studie gibt es hier.

Janina Darm

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Die Einleitung ist sinnlos, veralteter Gender-Schrott, sodass ich den Rest des Eintrags gar nicht erst weitergelesen habe.