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Neues aus der Forschung Blog
08. April 2014

Das Morgenlicht lässt Kilos schmelzen

Bewegung ist gut, um überflüssige Pfunde zu verlieren. Noch effektiver ist das Ganze allerdings, wenn man an der frischen Luft aktiv ist – und zwar morgens, spätestens aber vormittags – so lautet das Ergebnis einer Studie der Northwestern University im US-amerikanischen Evaston.

Das Morgenlicht macht schlank. © Warren Goldswain - Fotolia.com Das Morgenlicht macht schlank. © Warren Goldswain - Fotolia.com

Ein Forscherteam um die Neurologin Kathryn Reid untersuchte, ob die Menge und der Zeitpunkt, an dem wir mit Tageslicht in Berührung kommen, Auswirkungen auf unser Körpergewicht haben. Dabei zeigte sich: Insbesondere das Morgenlicht hat einen starken Einfluss auf unsere innere Uhr, die Stoffwechselprozesse in unserem Körper und damit auch unser Gewicht.

An der Studie nahmen 52 Probanden teil. Sie alle trugen Sensoren am Arm, die Stärke und Dauer der täglichen Lichteinstrahlung festhielten. Darüber hinaus wurden Essverhalten, Bewegung und Schlaf der Untersuchungsteilnehmer kontrolliert. Das Ergebnis der Studie: Probanden, die vormittags zwischen acht und zwölf Uhr an die frische Luft gingen, hatten bereits nach nur einer Woche einen signifikant niedrigeren Body-Mass-Index (BMI) als diejenigen, die sich erst später ans Tageslicht quälten. Je früher der Lichteinfall stattfand, desto stärker sei der Effekt gewesen, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin „PloS ONE“.

Morgenstund halt also Gold im Mund, liebe Leser! Endlich gibt es einen wissenschaftlich fundierten Beweis. Langschläfer sollten jetzt allerdings nicht in Depressionen verfallen. Die gute Nachricht lautet: Bereits 20 bis 30 Minuten im Morgenlicht reichen angeblich aus, um das Körpergewicht positiv zu beeinflussen. Und das gilt auch an stark bewölkten Tagen. Wichtig sei, so die US-Forscher, dass unser Körper morgens oder spätestens vormittags mindestens 500 Lux ausgesetzt sei. Zur Einordnung: In Wohnungen und Büros erreicht die Helligkeit meist rund 200 bis 300 Lux, im Freien herrschen selbst bei bedecktem Himmel mindestens 1000 Lux.

Wie genau das Tageslicht sich auf unseren Stoffwechsel auswirkt – das wollen die Wissenschaftler nun weiter untersuchen. Bis weitere Ergebnisse feststehen kann man nur dazu raten, sich ein Herz zu fassen oder besser gesagt: den Wecker zu stellen, ein paar Minuten eher ins Freie zu schlendern und den Tag schon früh morgens Willkommen zu heißen. Für Morgenmuffel mag dies eine Horrorvorstellung sein – aber was tut man nicht alles für eine gute Figur...

Janina Darm

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Alles schön und gut, was macht man aber, wenn man um 5.00 Uhr schon arbeiten muss???