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Der Schlankmacher Blog
Gute Vorsätze: Ich bin dann mal schlank!Durchschnittliche Bewertung: 3.8156
17. Januar 2014

Gute Vorsätze: Ich bin dann mal schlank!

© Stockfood © Stockfood

Im Januar haben gute Vorsätze Hochkonjunktur und „Abnehmen“ steht bei vielen ganz oben auf der To-do-Liste für das neue Jahr. Allerdings: Wer übereilt an das Projekt Traumfigur herangeht, kann bitter enttäuscht werden. Und wiegt im schlimmsten Fall bald sogar mehr, als vorher...

Ich habe so meine Schwierigkeiten mit guten Neujahrsvorsätzen. Positive Veränderungen sollten das ganze Jahr über Saison haben, finde ich. Doch der 1. Januar markiert traditionell für viele den Start in ein neues, bestenfalls gesünderes Leben. 
Was dann aber am Vorabend zum Neujahrstag passiert, finde ich einfach nur kurios: Die zukünftigen Ex-Raucher paffen auf der Silvesterparty noch schnell zwei Schachteln Zigaretten weg und die, die im neuen Jahr endlich ihre Traumfigur erreichen wollen, legen sich eine extradicke Scheibe Käse auf den Raclette-Grill und verdrücken zwei Desserts. „Ab morgen kann ich mir ja nichts mehr gönnen!“ lautet das Motto.

Wer auf alles verzichtet, wird nicht durchhalten

Abnehmen beginnt im Kopf, so eine Ernährungsweisheit. Und an der ist durchaus etwas dran. Wer schon zum Start seines Schlankprojektes nur an Verzicht denkt hat bereits verloren. Ein anderer Spruch besagt: Man nimmt nicht zwischen Weihnachten und Neujahr zu, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten. Und genau hier liegt der Schlüssel zum Erfolg: Wer ernsthaft abnehmen möchte, muss das ganze Jahr im Blick behalten und sollte nicht auf kurzfristige Crash-Diäten setzen. 
Welches Ernährungskonzept halte ich wirklich über Monate durch? Worauf kann ich komplett verzichten, worauf nicht? Wie oft werde ich es tatsächlich zum Sport schaffen? Das sind die Fragen, die man sich stellen und vor allem ehrlich beantworten sollte. 

Ein notorischer Sportmuffel tut sich nichts Gutes, wenn er ab jetzt vier Mal die Woche trainieren will. Das schafft er einen Monat, mit Glück zwei. Und dann? Wer gern Süßigkeiten isst, für den ist ein absoluter Verzicht die Hölle. Am Anfang mag man stolz sein. Doch irgendwann, und das habe ich selbst erlebt, kommt der Heißhunger. Und mit ihm das schlechte Gewissen. „Jetzt ist es eigentlich auch egal“, denkt man dann und kippt noch ein kalorienhaltiges Kaltgetränk hinterher. Und der gute Vorsatz für 2014? Der ist Schnee von gestern. Besser: Mit einem kleineren Sportpensum starten und sich auch ab und an mal eine Sünde gönnen. Das Leben soll doch auch noch ein bisschen Spaß machen.

Abnehmen mit Plan – und ohne Jojo-Effekt

Experten wissen übrigens: Unser Sättigungsempfinden braucht rund neun Monate, bis es sich umstellt. Fängt man also an, etwas weniger zu essen, sollte man das auch für mindestens neun Monate durchhalten. Erst dann ist der Körper wirklich zufrieden mit den kleineren Portionen und wir nehmen langsam, aber dauerhaft ab. Weil wir langfristig etwas weniger essen. Wer allerdings radikal hungert, der wird zwar schnell (zu schnell!) Kilos verlieren, dank Jojo-Effekt hat man die aber oft ruck zuck wieder auf den Hüften sitzen. Nämlich dann, wenn man wieder anfängt, normal zu essen. Das ist bei Radikalkuren meist nach spätestens drei Monaten der Fall. Viel länger hält niemand den extremen Verzicht aus. 

In der Ruhe liegt die Kraft

Wer abnehmen möchte, sollte also etwas weniger essen, sich etwas mehr bewegen und dabei streng darauf achten, die gute Laune nicht zu verlieren. Ein gesundes Leben kann Spaß machen und schlank werden kann sogar richtig gut schmecken. Glauben Sie nicht? Dann schauen Sie einmal hier: Hier gibt es alle EAT SMARTER-Rezepte sortiert nach Kalorien. Da ist garantiert auch etwas für Ihren Geschmack mit dabei. Und in unserer Rubrik „Abnehmen“ finden Sie noch viele weitere spannende Artikel zum Thema. 

Auf ein gutes Jahr 2014!

Nicole Benke

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