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Der Schlankmacher Blog
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31. März 2014

Schlafmangel macht dick

Schlafmangel macht dick

Zu wenig oder unregelmäßiger Schlaf ist der Feind eines jeden Abnehmversuches. Das bestätigt jetzt erneut eine Übersichtsstudie. Ich verrate Ihnen, warum Schlafmangel dick macht – und wie Sie nachts besser zur Ruhe kommen.

Liebe Leser, wie geht es Ihnen heute? Haben Sie die Zeitumstellung gut überstanden? Ich habe beim Wechsel zur Sommerzeit immer so meine Schwierigkeiten und letzte Nacht ziemlich schlecht geschlafen. Und dann das: Eine neue Übersichtsstudie belegt, dass Schlafmangel den Stoffwechsel stört und dick machen kann.

Dass zu wenig Schlaf das Abnehmen behindert, ist schon länger bekannt: Anhaltender Schlafmangel führt zur Senkung des Leptin-Spiegels im Blut. Und blöderweise reguliert das Hormon den Fettstoffwechsel und bremst den Appetit. Wer zu wenig schläft, hat also tendenziell mehr Hunger, greift im Schnitt auch häufiger zu Snacks. Amerikanische Wissenschaftler fanden heraus, dass Schlafmangel zudem Kontrollmechanismen im Hirn beeinflusst. Wer müde ist, so die Forscher, kann kalorienreichem Essen schwerer widerstehen, als Ausgeschlafene. 

Wissenschaftler aus Deutschland und der Schweiz fassen jetzt im Fachmagazin „The Lancet Diabetes Endorinology“  noch einmal die wichtigsten  Forschungsergebnisse zusammen und kommen zu dem Schluss: Wer langfristig sehr unregelmäßig oder weniger als fünf Stunden pro Nacht schläft, hat ein erhöhtes Risiko für Übergewicht sowie für Diabetes Typ 2 und Bluthochdruck. Der Schlafmangel stört den Stoffwechsel, wirkt sich zum Beispiel negativ auf den Insulinspiegel aus und fördert Hunger. Interessant: Auch Langschläfer könnten Probleme kriegen, dauerhaft mehr als acht Stunden Schlaf pro Nacht bringen die gleichen Risiken mit sich, vermutet die Forschung. 

Ausreichend erholsamer Schlaf ist also angesagt. Aber was heißt das konkret? Sechs bis acht Stunden pro Nacht sind optimal, sagen die meisten Experten. Und: Wer noch dazu regelmäßig schläft, also möglichst immer zur gleichen Zeit zu Bett geht und aufsteht (auch am Wochenende!) ist klar im Vorteil, denn er bringt seine innere Uhr nicht aus dem Takt (denn auch das mag der Stoffwechsel nicht gern...).

Hier erklärt Schlaf-Präventologe Markus Kamps, wie Sie zu einer erholsamen Nachtruhe finden und ihre Schlafqualität erhöhen.

Nicole Benke

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