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10. Mai 2014

Es ist Erdbeer-Zeit!

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Endlich sind sie wieder da: süße rote Erdbeeren. Die kleinen Früchte schmecken nicht nur herrlich nach Frühling, sondern sind mit nur 32 kcal pro 100 g auch noch absolut figurfreundlich. Zusätzliches Gesundheitsplus: Mit einer Portion Erdbeeren (150 g) decken Sie bereits fast Ihren kompletten Tagesbedarf an Vitamin C. Was Sie bei der Zubereitung der beliebten Sammelnussfrüchte beachten müssen, erfahren Sie hier.

Augen auf beim Erdbeerkauf!

Für den perfekten Fruchtgenuss sollten Sie darauf achten, dass die Erdbeeren eine schöne rote Farbe und eine glänzende Oberfläche haben, vollreif sind und grüne, knackige Kelchblätter besitzen. Ein Indiz für reife Erdbeeren ist der unverwechselbare, aromatische Duft. Schauen Sie sich auch die Körbchenunterseite an – tritt dort Saft aus, weist das auf Druckstellen an den Früchten hin, die Fäulnis und Schimmelbildung begünstigen.

Greifen Sie am besten auf Erdbeeren aus regionalem Anbau zurück. Diese werden – im Gegensatz zu importierter Ware – in der Regel reif gepflückt. So können Sie Geschmackseinbußen verhindern, denn die roten Früchte reifen nicht nach.

Ab in den Kühlschrank

Optimal ist es natürlich, Erdbeeren nach dem Einkauf möglichst schnell zu verzehren – denn sie verlieren durch die Lagerung an Aroma – an einem kühlen Ort gelagert, sind sie aber einige Tage haltbar. Nehmen Sie dazu die Früchte aus der Verpackung und bewahren Sie sie auf einem flachen Teller oder einer Platte auf – dann können faulende oder schimmelnde Erdbeeren die daneben liegenden Früchte nicht so leicht „anstecken“.

Waschen und putzen

Verarbeiten Sie Erdbeeren erst unmittelbar vor dem Verzehr, da sie sonst Aromaeinbußen hinnehmen müssen. Erdbeeren sind sehr empfindliche Früchte, weshalb Sie sie am besten nicht unter einem harten Wasserstrahl, sondern in einer Schüssel waschen sollten. Danach trocknen Sie die Früchte auf einem Küchentuch und putzen sie. Putzen Sie die Früchte auf jeden Fall nach dem Waschen, denn ansonsten verwässern sie.

Saisonverlängerung

Erdbeeren lassen sich zwar einfrieren, die aufgetauten Früchte sind aber nicht mehr so knackig wie frische Ware. Für Konfitüren, Smoothies & Co. können Sie sie aber allemal noch verwenden! Damit die einzelnen Früchte nicht als ein großer Klumpen zusammenkleben, empfiehlt es sich, Erdbeeren zunächst auf einem Tablett vorzufrieren, bis die Oberfläche fest ist und erst dann in einem Beutel gebündelt in die Gefriertruhe zu legen. So gelagert sind die Früchte bis zu 10 Monate haltbar.

Tolle Rezepte mit Erdbeeren finden Sie hier und in unserer aktuellen Ausgabe!

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Und wie "putzt" man Erdbeeren?
Bild des Benutzers EAT SMARTER
Hallo Hans Jürgen Stöckl, mit putzen ist das Entfernen der grünen Bestandteile der Erdbeeren gemeint. Hier finden Sie eine tolle Videoanleitung dazu: http://eatsmarter.de/video/erdbeeren-zubereiten Herzliche Grüße von EAT SMARTER
 
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jetzt schon Freiland-Erdbeeren gibt. Die meisten kommen doch bestimmt aus dem Gewächshaus, wo keine direkte Sonne hinkommt. In meinem Garten, hier in Schleswig -Holstein, habe ich gerade mal Blüten an den Pflanzen. Auch die Freiland-Erdbeeren, die hier angebaut werden haben erst Blüten. Ich fahre jeden Tag an den Feldern vorbei. Vielleicht gibts ja welche aus Süddeutschland, wo das Wetter ja meist besser ist. Außerdem werden die ja meist sehr kräftig mit Pestiziden besprüht, bei der Blüte und dann noch mal kurz vor der Ernte. Dann liegen die Felder direkt an der Straße, wo ständig der Verkehr fließt und die ganzen Abgase auf den Beeren landen. Diese Beeren werden dann von Familien gepflückt und auch direkt, ohne zu waschen , in den Mund gesteckt. Na bravo, guten Appetit. Da warte ich lieber auf meine eigenen Beeren, ohne Spritzmittel und Abgase.