Lieber sexy Kurven statt Oberschenkellücke | EAT SMARTER
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Lieber sexy Kurven statt OberschenkellückeDurchschnittliche Bewertung: 4.41544
04. Juni 2014

Lieber sexy Kurven statt Oberschenkellücke

Bikini Bridge, Hot Dog Legs und Thigh Gap waren hoffentlich gestern. Models beweisen im neuen Kalender eines Bademoden-Onlineshops, dass Kurven sexy sein können und sich am Strand niemand verstecken muss.

Vor einiger Zeit kamen Bezeichnungen wie „Bikini Bridge“ oder „Thigh Gap“ auf. Um diese fragwürdigen Schönheitsideale zu erfüllen, müssen Mädchen und Frauen so dünn sein, dass sich ihre Oberschenkel nicht berühren, quasi eine Lücke entsteht. Und durch die hervorstehenden Hüftknochen darf die Bikinihose den Bauch nicht berühren. Dass schon anatomisch nicht jeder eine Oberschenkellücke haben kann und die meisten der Mädchen hungern und deutlich untergewichtig sind, wird für den Wunsch des Dünnseins ausgeblendet.

Es geht auch anders!

Dass es auch anders geht und mehr manchmal schöner ist, zeigt ein Onlineshop für Bademoden. Models mit Busen, Hüfte, Po und Bauch posieren in den neusten Bikinis und Badeanzügen. Dabei machen Robyn Lawley, Shareefa J, Gabi Greeg und Jada Sezer eine gute Figur und viel wichtiger: Sie vermitteln die richtige Botschaft.  „Sexy at every Curve“ lautet das Motto des Kalenders. Denn ein paar Rundungen zu viel zu haben bedeutet nicht, nicht sexy oder attraktiv zu sein. Vielmehr geht es darum mit sich selbst im Reinen zu sein und besonders am Strand die Kurven richtig in Szene zu setzen.

„Ich finde es schade, dass Frauen in der Werbung etc. in den meisten Kulturen immer nur durch sehr dünne Frauen repräsentiert werden. Denn in der realen Welt haben wir so viele verschiedene Größen und Formen. Viele Frauen sehen die Models und denken, sie müssen so aussehen wie sie. Aber ich glaube, dass sogenannte Plus-Size-Models und Blogger, wie ich, helfen können dieses Bild zu verändern“,  sagt Gabi Greeg, die Kleidergröße 46 trägt, in einem Video des Onlineshops.

Den Kalender gibt es zwar leider nur in begrenzter Stückzahl. Doch hier könnt Ihr Euch durch die Monate Mai bis September klicken.

Fotos: http://www.swimsuitsforall.com

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Nunja, schön und gut. Aber zumindest die eine ist schon arg übergewichtig. Die "Modelmaße" sind wirklich fragwürdig, aber wenn man so stark übergewichtig ist, dass es gesundheitsgefährdend ist, ist das auch nicht das Gelbe vom Ei. Außerdem kostet es viel Geld. Die anderen drei Frauen scheinen allerdings im grünen Bereich zu liegen. :)
 
Hallo Guter Beitrag, aber wo gibt es den Shop???
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Den Shop finden Sie unter diesem Link: http://www.swimsuitsforall.com/ Viele Grüße, Ihr EAT SMARTER-Team