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Und Models naschen dochDurchschnittliche Bewertung: 4.5154
25. Februar 2015

Und Models naschen doch

Der Mythos, dass Models sich nur von Äpfeln und in Orangensaft getränkten Wattebäuschen ernähren, hält sich hartnäckig. Für einzelne mag das tatsächlich zutreffen, doch es gibt auch positive Beispiele und Models, die genauso gerne naschen und mal ein Stück Kuchen essen wie du und ich.

Copyright: Guy Aroch

Daisy Lowe ist genau so ein Model. Die 25-Jährige lief schon für Burberry und Vivien Westwood über den Laufsteg und hat eine Topfigur. Natürlich ist die Tochter von Sänger Gavin Rossdale schlank, das sind alle Models, doch klapperdürr ist Lowe nicht. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass sie gern mal ein Stück Kuchen isst und eben so das Leben genießt. Genau aus diesem Grund hat Daisy Lowe auch ein Backbuch („Süß macht mich glücklich“, Umschau Buchverlag 19,95 Euro) veröffentlicht. Die süßen Kuchen, Kekse und Torten sehen nicht nur lecker aus, sondern sind auch noch gesund. Denn sie enthalten keinen raffinierten weißen Zucker, kein Gluten und keine Lactose. Ich stelle Euch drei Rezepte aus dem Buch vor und schwinge mich schon mal an den Herd. Denn den Zucchini-Dattel-Kuchen muss ich unbedingt nachbacken.

Zucchini-Dattel-Kuchen

Zucchini-Dattel-Kuchen

Abbildung aus „Süß macht mich glücklich“, Neuer Umschau Buchverlag

Daisy Lowe: „Das ist der perfekte Kuchen nach einem langen flotten Samstagnachmittags-Spaziergang. Durch die Datteln wird er herrlich klebrig und die Zucchini bringen eine schöne Feuchtigkeit hinein.“

Zutaten für 8 Portionen:

150 g Medjoul-Datteln, ohne Stein, grob gehackt

150 ml geschmacksneutrales  Bio-Öl, zzgl. etwas mehr für die Form

250 g glutenfreies Lieblingsmehl

1 TL glutenfreies Backpulver

1/2 TL gemahlene Gewürznelken

1/2 TL gemahlener Zimt

150 g Palmzucker

60 g Walnüsse, grob gehackt

4 Eier, leicht verquirlt

2 Zucchini, geputzt und gerieben (ca. 450 g)

So geht's: 

Die Datteln in eine hitzebeständige Schüssel geben und mit 50 ml kochendem Wasser übergießen. Zum Abkühlen beiseitestellen. Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Eine Springform von 20 cm Ø mit Öl einpinseln und den Boden mit Backpapier auslegen. Mehl, Backpulver, Gewürze, Palmzucker und Walnüsse in eine große  Schüssel geben. In einer zweiten Schüssel Eier, geriebene Zucchini, restliches Öl und die Datteln mit dem Einweichwasser gründlich mischen. Die flüssigen Zutaten zu den trockenen Zutaten geben und  nur so kurz mischen, dass sie sich gerade verbinden.  Den Teig in die vorbereitete Form füllen und auf der mittleren  Schiene des Backofens 45–50 Minuten backen, bis die Oberseite  schön goldgelb ist. Für die Garprobe einen Holzstab in die Mitte  stechen. Beim Herausziehen sollte nichts daran kleben bleiben.  Den Kuchen in der Form vollständig abkühlen lassen, die Form  abnehmen und das Backpapier entfernen.

Aprikosen-Ingwer-Kuchen

Aprikosen-Ingwer-Kuchen

Abbildung aus „Süß macht mich glücklich“, Neuer Umschau Buchverlag

Daisy Lowe: „Während der Recherche zu diesem Buch flog ich mit meiner lieben Freundin Florence auf einen Mädels-Trip nach New York. Ich wollte unbedingt gut essen und sie gab ihr Bestes. Sie entdeckte neue Zutaten für mich und testete meine Backwerke. Ich versprach, als Dank für die tolle Motivation einen Kuchen speziell für sie zu kreieren. Mein Rezept ganz in Orange widme ich meinen Lieblings-Rotschöpfen.“

Zutaten für 8 Portionen:

1 EL Kokosöl für die Form

250 g gemahlene Mandeln

1/2 TL Meersalz

2 TL glutenfreies Backpulver

1 1/2 EL gemahlener Ingwer

1/8 l Bio-Agavendicksaft 

3 Eier, leicht verquirlt

1 EL Vanilleextrakt

150 g getrocknete Bio-Aprikosen, 

geviertelt

essbare Blüten zum Garnieren (nach Belieben)

So geht's: 

Den Backofen auf 170 °C vorheizen. Das Kokosöl in einem kleinen Topf bei mittlerer Temperatur langsam erhitzen und gerade eben schmelzen lassen. Eine Backform von 20 cm Ø damit einpinseln. Mandeln, Salz, Backpulver und Ingwer in einer großen Rührschüssel mischen. In einer kleinen Schüssel Agavendicksaft, Eier und Vanille verrühren. Die flüssigen Zutaten zu den trockenen Zutaten gießen und alles kurz mischen. Zum Schluss die Aprikosen unterheben. Den Teig in die vorbereitete Backform füllen und im vorgeheizten Backofen in 30–40 Minuten schön goldbraun backen. Für die Garprobe einen Holzstab in die Kuchenmitte stecken. Beim Herausziehen sollte nichts daran kleben bleiben. Den Kuchen 5 Minuten in der Form ruhen lassen und dann auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. Vor dem Servieren nach Belieben mit essbaren Blüten bestreuen.

Rohe Schoko-Mousse

Rohe Schoko-Mousse

Abbildung aus „Süß macht mich glücklich“, Neuer Umschau Buchverlag

Daisy Lowe: „Diese Kombination entdeckte ich zufällig, als ich an dem Rezept für die ultimative Schoko-Avocado-Tarte arbeitete. Einfach wunderbar, diese cremige Mousse aus Avocados, die außerdem noch so gesund ist. Eine Mousse ist ein herrlich leichtes Dessert, das auch nach einem schweren Essen noch schmeckt. Auch wenn ich meinem Körper wirklich mehr Gutes tun möchte, will ich darauf nicht verzichten. Deshalb entwickelte ich dieses Rezept.“

Zutaten für 6 Portionen: 

150 g Kokosöl

4 reife Avocados

90 g rohes Bio-Kakaopulver

1 EL Vanillepaste

150 g Bio-Agavendicksaft, zzgl. etwas mehr, falls nötig

Himbeeren zum Garnieren

1 Prise Salz

So geht's: 

Das Kokosöl in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen, bis es gerade beginnt zu schmelzen. Abkühlen lassen.  Avocados schälen und die Steine herauslösen. Das Kakaopulver sieben und in der Küchenmaschine zusammen mit den übrigen Zutaten (außer den Himbeeren) glatt pürieren. Den Geschmack kontrollieren und eventuell etwas mehr Agavendicksaft zugeben, falls die Mousse nicht süß genug ist. Die Mischung in sechs Souffléförmchen oder hübsche kleine Schälchen füllen und im Kühlschrank 2 Stunden fest werden lassen. Gut gekühlt servieren und mit 1 Handvoll Himbeeren anrichten.

Süß macht mich glücklich von Daisy LoweDiese und noch mehr leckere und süße Rezepte von Daisy Lowe findet Ihr in „Süß macht mich glücklich", Umschau Buchverlag, 19,95 Euro.

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(chil)

 

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