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Essen wie die Stars mit PaleoDurchschnittliche Bewertung: 3.91521
16. Juli 2014

Essen wie die Stars mit Paleo

Egal ob Miley Cyrus, Uma Thurman, Jessica Biel oder Megan Fox. Die Stars finden Gefallen an der Paleo-Diät. Man mag von der Steinzeiternährung halten was man will, doch wer denkt, es darf nur Fleisch gegessen werden und die Gerichte schmecken nicht, der irrt.

Essen nach Paleo

Die Paleo-Diät wird auch Steinzeitdiät genannt. Die Idee der Diät: Zu den Nahrungsmitteln zurückzukehren, für deren Verzehr und Verarbeitung unser Körper ursprünglich gemacht war. Welche gesundheitlichen Vor- und Nachteile eine Paleo-Ernährung haben kann, lest Ihr hier.

Generell sind folgende Lebensmittel bei der Paleo-Diät erlaubt:

  • Fisch
  • Fleisch, von freilaufenden Tieren, die mit Gras gefüttert werden
  • Gemüse (inkl. Wurzelgemüse)
  • Obst
  • Nüsse und Samen
  • Gesunde Öle und Fette

Vermieden werden sollen hingegen diese Lebensmittel:

  • Getreide (einschließlich Mais und Soja)
  • Hülsenfrüchte
  • Milchprodukte
  • Raffinierte Zucker
  • Raffinierte oder gehärtete Öle
  • Industriell verarbeitete Lebensmittel

 

Dass bei der Paleo-Diät verzichtet werden muss, lässt sich also schwer leugnen. Der Genuss muss jedoch nicht auf der Strecke bleiben. Das beweisen z. B. die Rezepte von Danielle Walker. Ihr Buch „Paleo-Küche für Genießer“ (Books4Success, 24,99 Euro) enthält 160 Rezepte ganz ohne Gluten, Getreide und Milchprodukte. Zwei Rezepte aus dem Buch möchte ich Euch gern vorstellen, denn ich war selbst überrascht, dass eine steinzeitliche Ernährungsweise so lecker sein kann.

Thailändische Karotten-„Nudeln“ mit Hähnchen

Zutaten:

  • 10 mittelgroße Karotten (ungefähr 450 g), geschält
  • 450 g Hähnchenbrust ohne Haut und Knochen
  • 2 EL Kokosnussöl
  • 6 Zehen Knoblauch, gehackt
  • 3 Tassen Brokkolini (Spargelbrokkoli), Stangen in 2,5 cm lange Stücke geschnitten (alternativ normaler Brokkoli)
  • 1/3 Tasse Coconut Aminos (sojafreie Würzsauce)
  • 2 Eier

Zubereitung:

  1. Die geschälten Karotten auf ein Schneidebrett legen und mit einem Gemüseschäler in sehr dünne, breite Streifen schneiden. Bis zum Inneren der Karotte vorarbeiten, dann die Karotte umdrehen, und auf der anderen Seite weitermachen.
  2. Das Hähnchen quer in sehr dünne Scheiben schneiden. Öl in einer tiefen Pfanne oder einem Wok auf mittlerer Stufe erwärmen. Knoblauch und Hähnchen hinzufügen und 5 Minuten braten, bis das Hähnchen außen weiß ist.
  3. Brokkolini und Coconut Aminos hinzufügen und weitere 5 Minuten braten, bis die Brokkolini etwas weich sind. Die Karottennudeln hinzufügen und weitere 5 Minuten braten.
  4. Die angebratenen Zutaten an den Rand der Pfanne schieben. Die Eier in die Pfanne schlagen und kräftig umrühren, sodass Rührei entsteht. Garen, bis das Rührei fest ist, dann alles miteinander verrühren. Sofort servieren.

Bananenkuchen

Zutaten:

  • 2 EL Kokosöl, geschmolzen, plus etwas Kokosöl zum Einfetten
  • 4 große Eier
  • 3 EL Honig
  • 1 TL reiner Vanilleextrakt
  • ½ TL Apfelessig
  • ½ Tasse Kokosmehl, gesiebt
  • ¼ Tasse blanchierte, gemahlene Mandeln, gesiebt
  • 1 TL Backnatron
  • ½ TL Meersalz
  • ½ Tasse Kokosmilch
  • 3 große, reife Bananen
  • Optionale Zutaten: ¼ Tasse milchfreie Schokoladenstückchen, Walnüsse, getrocknete Cranberrys oder Rosinen

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  2. Den Boden und die Seiten einer Kastenform (ca. 22 cm mal 11 cm) einfetten. Dann den Boden der Form mit Backpapier auslegen.
  3. 2 EL Kokosöl, Eier, Honig, Vanille und Essig in den Behälter eines Standrührgerätes füllen und auf hoher Stufe 30 Sekunden verrühren.
  4. Kokosmehl, gemahlene Mandeln, Backnatron und Meersalz in einer Schüssel verrühren, dann zu den feuchten Zutaten geben und auf hoher Stufe verrühren, bis eine homogene Masse entsteht.
  5. Kokosmilch und Bananen in einer separaten Schüssel zerdrücken, bis alles eine breiartige Konsistenz hat.
  6. Die Bananenmischung zum Teig geben und auf mittlerer Stufe verrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
  7. Falls gewünscht, die optionalen Zutaten unterrühren.
  8. Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und 40-45 Minuten backen, bis an einem Zahnstocher, den man in den Kuchen steckt, kein Teig mehr kleben bleibt.
  9. Aus dem Backofen holen und in der Form 15 Minuten auskühlen lassen. Dann den Kuchen aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter ganz auskühlen lassen.
  10.  

Noch mehr Paleo-Rezepte findet Ihr in unserer Galerie.

(chil)

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