Vegane Kosmetik – was ist das genau? | EAT SMARTER
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Vegane Kosmetik – was ist das genau?Durchschnittliche Bewertung: 3.6158
31. Juli 2014

Vegane Kosmetik – was ist das genau?

Vegane Kosmetik

Für viele Veganer beschränkt sich der Verzicht auf tierische Produkte nicht nur auf die Ernährung, sie tragen auch keine Lederschuhe, Wollpullover oder Seidenschals. Und sogar bei der Haut- und Haarpflege müssen sie aufpassen. Denn auch wenn man es oft nicht vermutet: In vielen Cremes, Shampoos und Make-up stecken tierische Bestandteile – selbst in Naturkosmetik!

Seit März 2013 sind Tierversuche für kosmetische Produkte verboten. Trotzdem kann man nicht einfach davon ausgehen, dass keine Tiere mehr für Lippenstift, Nagellack & Co. leiden müssen. Der Teufel steckt ja bekanntermaßen im Detail – oder in diesem Fall in den Inhaltsstoffen. Während Milch, Bienenwachs oder Honig auch für Laien noch eindeutig als tierische Produkte zu erkennen sind, ist es bei Karmin (roter Farbstoff aus Läusen) und Lanolin (Wollfett) fast unmöglich. Eine gute Übersicht, welche Inhaltsstoffe tierisch sind, gibt es auf der Website der Tierschutzorganisation Peta.

Auch keine gute Idee ist es, sich darauf zu verlassen, dass Naturkosmetik automatisch vegan ist. Diese ist zwar frei von Substanzen, die von getöteten Tieren stammen (zum Beispiel bestimmte Fette), aber sie besteht eben nicht nur aus rein pflanzlichen Produkten. Wirklich Klarheit schafft nur das Siegel der englischen Vegan Society: Kosmetika, die die Sonnenblume auf der Verpackung haben, sind 100 %-ig vegan.

Doch wo kann man vegane Kosmetik zu kaufen? Mittlerweile gibt es sie nicht nur in Vegan-Onlineshops (zum Beispiel http://www.vegan-wonderland.de/Kosmetik/) und veganen Supermärkten (zum Beispiel Veganz), sondern auch in Kosmetikketten, die in fast jeder größeren Stadt Deutschlands eine Filiale haben. Dazu gehören vor allem The Body Shop und Lush – beide Läden haben auch einen Onlineshop. Dass vegane Kosmetik nicht nur teure Nischenprodukten umfasst, beweist die Drogerie dm. Ihre Eigenmarken „p2“ und „Balea“ bieten viele vegane Produkte an. Diese sind leider nicht mit der Sonnenblume gekennzeichnet, aber auf der Website von dm kann man bei jedem Produkt unter dem Punkt „Produktdetails“ nachschauen, ob der Mascara oder das Rouge vegan sind.

Wer noch mehr über vegane Kosmetik erfahren möchte, dem lege ich den Beauty-Blog „Blanc et Noir“ ans Herz. Mandy Huth alias „Erbse“ testet Produkte, verrät, wie man vegane Kosmetik selber machen kann und führt eine Liste mit fast allen veganen Kosmetikprodukten, die sie in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Katharina Borgerding

Hier geht’s zum Veggie Blog.

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sehr interessanter kommentar in deinem blog zum Thema vegane Ernährung. Bin im übrigen über frauenbewerten.de auf deinen blog aufmerksam geworden und bereue e s nicht