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Veggie-Blog
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09. Oktober 2014

Verhütungsmittel im Vegan-Check

Vegan verhüten

Dass Veganer nicht nur bei ihrer Ernährung auf tierische Produkte verzichten, war mir klar. Auch die Kleidung, Kosmetikartikel oder Putzmittel müssen vegan sein. Doch war Ihnen, liebe Leser, bewusst, dass es auch vegane Verhütungsmittel gibt?

Ich muss gestehen, dass ich darüber noch nie nachgedacht habe – bis eine Pressemitteilung des Vegetarierbunds in meinem E-Mail-Postfach landete. Das österreichische „Gynmed Ambulatorium“, eine Frauenheilkundeklinik, hat die gängigsten Verhütungsmittel unter die Lupe genommen und untersucht, welche auch für Veganer geeignet sind. Ich persönlich wusste nicht, dass in Pille, Kondom & Co. auch tierische Produkte stecken. Doch genau das ist der Fall!

Diese Verhütungsmittel sind vegan

Kondome sind im Grunde genommen vegan – denn eigentlich bestehen sie nur aus Naturkautschuk. Doch in der Herstellung wird oft das Milcheiweiß Casein verwendet. Veganer sollten daher in veganen Onlineshops nach den Kondommarken „Glyde & Health“ und „Avanti“ Ausschau halten.

Auch die Antibabypille ist nicht frei von tierischen Bestandteilen. Die meisten Präparate enthalten Laktose und sind daher für Veganer tabu. Einzige Ausnahmen sind die Produkte „Maxim“ und „Enriqua“. Achtung: Bevor hormonelle Verhütungsmittel (dazu gehören auch die Spirale, Spritzen oder Pflaster) zugelassen werden, müssen sie im Tierversuch getestet werden. Nur für Generika (Nachahmerprodukte, die nach Ablauf des Patentschutzes des Erstanbieters auf den Markt gebracht werden), sind keine neuen Versuche vorgeschrieben.

Diaphragmen sind nur vegan, wenn sie aus Silikon bestehen. Ansonsten enthalten sie meist tierisches Glyzerin. Doch auch bei veganen Diaphragmen gibt es einen Haken: Um sie zu benutzen, muss man Gleitgel verwenden, in welchem oft Milchsäure steckt oder welches an Tieren getestet wurde.

Übrigens: Auch der Verhütungscomputer „Persona“ ist nicht vegan. Die dabei anzuwendenden Fruchtbarkeitsteststreifen, auf die man Urin träufeln muss, um zu überprüfen, ob man gerade fruchtbar ist, werden mit geringen Mengen Rinderprotein verarbeitet.

Hier geht’s zum Veggie Blog.

Katharina Borgerding

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Serwus, ich gehöre zu den Menschen, die früher überhaupt keine Kondome ausstehen konnten, weil ich vegan lebe. Alleine schon beim Gedanken, dass ich etwas tierisches überziehen muss, nahm mir den Spaß an Kondomen. Gott sei Dank gibt es nun vegane Kondome, sodass ich nicht mehr auf Kondome verzichten muss. Besonders gern mag ich die Gefühlsechten, aber auch die gerippten oder genoppten Kondome bereiten mir Spaß. Leider informieren sich nicht viele Veganer über Kondom Alternativen und benutzen erst kein Kondom. Ich fand eine interessante Internetseite http://kondom-guru.net/vegane-kondome/ die jeden gesundheitsbewussten Veganer ausführliche Informationen zu veganen Kondom liefert. Kein Mensch sollte das Risiko auf die leichte Schultern nehmen, sondern handeln und sich schützen. Gruß