Ernährung bei Bluthochdruck: Das sollten Sie essen | EAT SMARTER
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Ernährung bei Bluthochdruck: Das sollten Sie essen

Ernährung bei Bluthochdruck: Darauf müssen Sie achten Ernährung bei Bluthochdruck: Darauf müssen Sie achten

Wer sehr übergewichtig ist, kann seine Krankheit durch kontinuierliches, langsames Abnehmen meist zum Verschwinden bringen. Radikales Hungern dagegen ist die schlechteste Methode, Übergewicht loszuwerden. Menschen, deren Körpergewicht häufig schwankt, haben ein deutlich höheres Infarktrisiko. Besser, Sie gehen das Problem behutsam an: Schränken Sie Ihren Konsum an fetten Fleischwaren, Käse und Süßigkeiten ein und essen Sie sich dafür täglich an Gemüse und Obst satt. Diese pflanzlichen Lebensmittel enthalten viel vom Mineralstoff Kalium, der zusammen mit dem Kochsalz (Natriumchlorid) den Flüssigkeitshaushalt des Körpers reguliert und überschüssiges Wasser ausschwemmt. Ein kleines tägliches Bewegungsprogramm hilft beim Abnehmen und reguliert den Blutdruck zusätzlich.

Doch was tun Hochdruckkranke, die gertenschlank sind? Falls sie viel Alkohol trinken, verhilft ihnen vielleicht Abstinenz zu normalen Blutdruckwerten. Doch es gibt einige Menschen, auf die alle diese Dinge nicht zutreffen, die weder dick sind noch übermäßig Alkohol trinken. Sie haben eine ererbte Veranlagung zu hohem Blutdruck und müssen Medikamente nehmen.

Ernährung bei Bluthochdruck: Achten Sie auf Ihren Salzkonsum

Falls Sie zu den 30 Prozent der Hochdruckkranken gehören, die auf Kochsalz empfindlich reagieren – und nur dann –, sollten Sie Ihren Verbrauch auf 5‑6 Gramm Salz pro Tag beschränken. Alle anderen scheiden überschüssiges Salz problemlos wieder aus und dürfen ruhig zum Salzstreuer greifen. Auch natriumhaltige Wässer sind für Hochdruckkranke nicht tabu. Frühere Empfehlungen hielten nur Mineral- und Heilwässer mit bis zu 100 Milligramm Natrium für geeignet. Heute wird der zweite Bestandteil des Kochsalzes, das Chlorid, als Messlatte genommen. Bis zu 300 Milligramm pro Liter dürfen in einem Wasser sein, das für Hochdruckkranke gut geeignet ist. Weil viele Hochdruckkranke viel Calcium durch den Urin verlieren, sind calciumreiche Heilwässer günstig.

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