So funktioniert Ernährung bei Neurodermitis | EAT SMARTER
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Ernährung bei Krankheiten

So funktioniert Ernährung bei Neurodermitis

Ernährung bei Neurodermitis Ernährung bei Neurodermitis

Gesunde Ernährung bei Neurodermitis ist ein wichtiger Faktor zur Linderung der Krankheit. Viele Inhaltsstoffe von Lebensmitteln stehen im Verdacht, Hautirritationen auszulösen und chronische Erkrankungen zu fördern.

Ernährung bei Neurodermitis gilt als Heilfaktor

Gesunde Ernährung bei Neurodermitis ist ein wichtiger Faktor zur Linderung der Krankheit. Viele Inhaltsstoffe moderner Lebensmittel wie zum Beispiel Fertiggerichte und Fastfood können die Hautirritationen auslösen und einen chronischen Verlauf fördern. Das bedeutet im Umkehrschluss: Betroffene haben selber großen Einfluss auf das Krankheitsbild.

Wie entsteht Neurodermitis?

Die Ursachen der Neurodermitis, auch atopisches Ekzem genannt, sind nicht vollständig geklärt. Experten vermuten ein Zusammenspiel aus genetischen Faktoren, Veränderungen des Immunsystems und Umwelteinflüssen. Symptome sind ein starker Juckreiz und extrem trockene Haut, möglicherweise gekoppelt mit Schuppenbildung und Ekzemen. Ernährungsberater sind sich darin einig, dass eine gesunde Ernährung bei Neurodermitis den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen kann.

Eine kombinierte Therapie schafft Linderung

Bei Neurodermitis sollten sowohl psychische Aspekte, zum Beispiel Stress und andere emotionale Faktoren, wie auch eine Veränderung der Lebensweise und die Hautpflege Beachtung finden. Die Ernährung bei Neurodermitis nimmt eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Krankheit und in der Therapie ein.

Geschmacksverstärker müssen vom Tisch

Betroffene reagieren in der Regel stärker auf bestimmte Lebensmittelzusätze als andere Menschen. Geschmacksverstärker wie Glutamat, Gewürze und Farbstoffe etwa scheinen die Hautkrankheit zu begünstigen. Auch Alkohol kann zu einer Verschlimmerung der Ekzeme führen. Die genannten Stoffe sind größtenteils künstlich – industriell – erzeugt. Das könnte ein Grund dafür sein, dass Neurodermitis in der dritten Welt nahezu unbekannt ist: Die Menschen dort ernähren sich komplett anders.

Experten stellen die Ernährung bei Neurodermitis um

Studien haben ergeben, dass durch eine Ernährungsumstellung Neurodermitiker ihre Symptome lindern können. Im Idealfall klingen ihre Beschwerden sogar gänzlich ab. Therapeuten raten daher in der Regel dazu, viel Rohkost wie Obst und Gemüse zu essen und gesunden Omega 3-haltigen Fisch zu sich zu nehmen. Vertragen Patienten in der Ernährung bei Neurodermitis Obst und Gemüse nicht gut, kann kurzes Andünsten die Verträglichkeit erhöhen. Parallel sollten Betroffene auf Fertigprodukte verzichten. Neurodermitiker haben den Vorteil, dass sie die Reaktion ihres Körpers auf die konsumierte Kost selber beobachten können. Reagiert die Haut auf ein Nahrungsmittel negativ, ist klar, dass dieses zu meiden ist.

Ernährungstagebücher bieten den Überblick

Um diese Ess-Erfahrungen auszuwerten, ist das Führen eines Tagebuchs über die Ernährung bei Neurodermitis sinnvoll. So können Betroffene den eigenen Lebensstil überprüfen und, wenn nötig, ändern. Oft fällt schon nach wenigen Tagen oder Wochen auf, dass Neurodermitiker auf bestimmte Kost allergisch reagieren. Besonders häufig sind Eier, Nüsse, Milch oder Früchte wie Zitronen und Orangen ausschlaggebend für Hautirritationen. Auch Alkohol und Kaffee können problematisch wirken, da sie die Durchblutung der Haut steigern und so den Juckreiz verstärken. Das gilt ebenfalls für stark gewürzte Speisen.

Vorbeugen ist besser als heilen

Eltern, die selbst an Neurodermitis leiden und solche, die bereits ein Kind mit Allergien haben, sollten bei einer erneuten Schwangerschaft vorbeugende Maßnahmen gegen Neurodermitis treffen. Hier ist insbesondere die Mutter gefragt: Wenn sie ihr Neugeborenes vier bis sechs Monate lang stillt ohne zuzufüttern, sinkt die Gefahr einer Erkrankung drastisch. Denn die Darmschleimhaut des Babys ist durchlässiger für Allergene als die eines Erwachsenen. In den ersten Lebensmonaten ist der Säugling deshalb besonders empfänglich für Allergien. Falls die Mutter selber Allergikerin ist, sollte sie in der Stillzeit auf eine gesunde Ernährung bei Neurodermitis achten. Es gilt zum Beispiel, Kuhmilch, Nüsse und Eier zu meiden. Zur Sicherheit sollte stets ein Arzt oder eine Ernährungsberaterin hinzu gezogen werden, um die Nährstoffbedürfnisse von Mutter und Kind zu erfüllen. Gegebenenfalls können Jod- und Calciumpräparate Mangelerscheinungen vorbeugen.

Der erste Schritt Richtung Lebensqualität

Nicht jeder Neurodermitiker ist gegen dieselbe Kost allergisch wie andere Betroffene. Es ist daher wichtig, mit Hilfe eines Arztes oder im Rahmen einer Therapie herauszufinden, auf welche Stoffe der Körper negativ reagiert. Ist dieser Schritt getan, kann die Umstellung der Ernährung bei Neurodermitis den Krankheitsverlauf stoppen und neue Lebensqualität sichern.

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