Richtige Ernährung bei Niereninsuffizienz | EAT SMARTER
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Ernährung bei Krankheiten

Die richtige Ernährung bei Niereninsuffizienz

Ernährung bei Niereninsuffizienz Ernährung bei Niereninsuffizienz

Die richtige Ernährung bei Niereninsuffizienz kann das Fortschreiten der Krankheit verzögern und den Gang zur Dialysetherapie aufschieben.

Ernährung bei Niereninsuffizienz: Was ist eine Niereninsuffzienz?

Eine chronische Niereninsuffizienz ist eine kontinuierliche Verschlechterung der Nierenfunktion. Stoffwechselendprodukte wie Harnstoff und Kreatinin werden unzureichend ausgeschieden und im Körper angereichert. Das relativ kleine, aber wichtige Organ ist für die Ausscheidung von Endprodukten des Stoffwechsels wie Harnstoff, Kreatinin und Harnsäure zuständig. Zudem sorgt die Niere für die Regulation des Wasser- und Salzhaushaltes wie von Natrium, Kalium und Calcium, Phosphor und des Säure-Basen-Gleichgewichts. Dazu kommt die Funktion des Auf- und Abbaus von Hormonen. Ziel ist es, harnpflichtige Substanzen zu minimieren, eine optimale Ernährung bei Niereninsuffizienz zu erreichen und das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen.

Ernährung bei Niereninsuffizienz: Wenig Natrium 

Bei einer Niereninsuffizienz sollte vor allem auf den Mineralstoffgehalt geachtet werden. Natrium-, kalium- und phosphatarme Getränke wie Früchte- und Kräutertees, grüner und schwarzer Tee sowie Kaffee sind geeignete Getränke für eine Ernährung bei Niereninsuffizienz. Cola, Instantgetränke wie Zitronentee, Milch, Obst- und Gemüsesäfte sowie Wein und Bier sollten dagegen möglichst vermieden werden. Auf Essen mit viel Natrium, Kalium und Phosphat sollte möglichst verzichtet werden. Natrium bindet Wasser und fördert so Wassereinlagerungen im Körper. Ödembildungen können die Folge sein. Eine kochsalzarme Ernährung ist hier die richtige Ernährung bei Niereninsuffizienz. Von kaliumreichen Lebensmitteln wie Trockenobst, Bananen, Nüsse und Schokolade sollte möglichst Abstand gehalten werden. Mit abnehmender Nierenfunktion wird Phosphat unzureichend ausgeschieden. So beginnen die Phosphatspiegel im Blut zu steigen. Phosphat steckt besonders in Hartkäse, Milchpulver, Eigelb, Hülsenfrüchte, Pilze, Fisch und Fertigprodukten.

Ernährung bei Niereninsuffizienz: Wenig Eiweiß

Eine eiweißarme Ernährung sollte angestrebt werden, um das Fortschreiten der Niereninsuffizienz zu verzögern und um eine Dialysetherapie aufzuschieben. Wenn Eiweiß verzehrt wird, dann sollte es zu 2/3 tierischer und zu 1/3 pflanzlicher Herkunft sein. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass pflanzliche Fette auf dem Speiseplan stehen. Ungesättigten Fettsäuren (z.B. Olivenöl) und mehrfach ungesättigten Fettsäuren (z. B. Maiskeimöl oder Distelöl) tragen zur richtigen Ernährung bei Niereninsuffizienz bei.

Ernährung bei Niereninsuffizienz: Fazit

Wichtig bei einer für die Ernährung bei Niereninsuffizienz ist, dass der genaue Ernährungsplan mit dem behandelnden Arzt besprochen wird, da die Niereninsuffizienz unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann. 

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Andrea G. auch ich bin leider von dieser Krankheit überrumpelt worden. Ich muß auch sagen, das man wirklich nichts mit diesen Artikel anfangen kann. Es ist alles zu kompliziert beschrieben. Darf ich nun Gemüse essen, oder auch ei Ei? es sind eifache Fragen von Betroffene, aber viel zu kompliziert erklärt. Man ist sowieso fertig wenn man durch Zufall hört, das man Niereninsuffizienz hat , und dann gleich zwischen 3und 4 steht. Da möchte man einfach nur wissen, was man essen kann und was nicht. So geht es mir jedenfalls.
 
Ich hätte mir mehr Information gewünscht! Wer mit einer Niereninsuffizienz konfrontiert wird, muß von heute auf morgen die komplette Ernährung umstellen - fast alle Dinge die man zuvor als gesund eingestuft hat (frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte etc.) sind auf einmal verboten (wg Kalium) Beim Arzt bekommt man einen Zettel in die Hand gedrückt, auf dem 10 erlaubte und 10 verbotene Lebensmittel stehen - den Rest kann/muß man sich aus dem Internet zusammensuchen. Außer einer nur halbwegs brauchbaren Kaliumliste (Kalium wird pro 100g angegeben - aber wer kocht mit 100g getrockneten Steinpilzen oder trinkt 100ml Bier)ist aber nichts zu finden, ich habe jedenfalls nur sehr wenig interessante Rezepte gefunden. Ich bin enttäuscht, daß es etliche Seite mit aber leider immer den gleichen oberflächlichen infos gibt. Das hilft Betroffenen echt nicht weiter - und nicht Betroffene brauchen die Seiten nicht
 
ich will eigendlich gar keinen kommentar schreiben-ich habe ein viel größeres problem -ich suche die richtige ernährung komme aber nicht wirklich weiter- ich habe zucker - es reichen aber noch tabletten weiter eine nierenerkrankung-eine niere tod-die andere arbeitet noch-wird aber bewachtvom arzt- habe gicht und auch leider schon 2 anfälle gehabt und schilddrüsenunterfunktion -und zu meinen ärger auch noch am unterschenkel ulkus habe ich auf 2 beinen gehabt eines ist schon zu 2. auf dem besten weg ja und ich muss das alles mit der ernährung unter einen hut bringen -ach ja zu hohen blutdruck habe ich auch das was ich da essen darf kann ich dort wieder nicht essen ich weiß nicht mehr wo ich noch suchen soll gebt mir bitte einen rat
 
liebe frau radau, die leiden, die sie oben beschrieben haben sind typische zivilisationskrankheiten, zu denen eine ungünstige veranlagung den grundstein legt, wie ausgeprägt sich das leiden entwickelt hängt aber sehr von den lebensumständen, also auch maßgeblich von ihrer ernährung ab. ich bin keine ernährungsberaterin, beschäftige mich aber intensiv mit dem thema und weiß, daß viele menschen (auch in meiner persönlichen umgebung) symptome wie ihre (bluthochdruck, gicht) mit rein pflanzlicher ernährung erfolgreich bekämpft haben. mir persönlich geht es mit meiner schwachen schilddrüse besser, wenn ich möglichst viel rohes obst und gemüse esse und auf glutenhaltige getreide verzichte. über vollwertige, pflanzliche ernährung finden sie viele informationen im internet. hier ein beispiel http://www.provegan.info/de/aufsaetze-stellungnahmen-berichte-kommentare-ueber-wichtige-themen-und-aktuelles/detailseiten/024-welche-krankheiten-stellen-die-haupttodesursachen-dar/. ich wünsche ihnen gute besserung!
 
Liebe Elvira Radau, eine Ferndiagnose oder der Rat, was Sie mit ihren Erkrankungen essen sollen und was nicht, wäre doch zu höchst unseriös. Bitte wenden Sie sich daher mit Ihrem Anliegen an einen Arzt oder an eine professionelle Ernährungsberatung. Liebe Grüße und für Sie alles Gute, Ihr EAT SMARTER-Team