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Geht das?

Mit Bio-Produkten die Umwelt schützen

Der Mehrwert des Biolandbaus für die Natur ist ein viel diskutiertes Thema. Doch wie genau kann Bio die Umwelt schützen? EAT SMARTER erklärt die Zusammenhänge von Biolandbau und Umweltschutz.

Umwelt schützen- Bio kaufen? © Schlierner Umwelt schützen- Bio kaufen? © Schlierner

Biolandbau schont die Böden

Eins ist klar: Nachhaltige Landwirtschaft tut der Umwelt gut. Weil Bioflächen nicht überdüngt sind und weitgehend pestizidfrei bleiben, wird das Grundwasser weniger stark belastet. Außerdem sind Bioböden lockerer und können bei Überschwemmungen mehr Wasser speichern. Ein dicker Pluspunkt für das Klima: Ein Ökohof erzeugt weniger Treibhausgase und verbraucht nicht so viel Energie. Schonende Anbaumethoden reduzieren die Versauerung der Böden und den Eintrag von Nährstoffen in die Gewässer.

Biolandbau fördert Artenvielfalt

Und nicht zuletzt fördert der Biolandbau die Artenvielfalt. Auf Bioflächen wachsen wilde Blumen, Gräser und Kräuter. Sie locken Insekten und Vögel an. Unbebaute Feldränder und andere „Bioecken“ bilden Rückzugsnischen für viele – auch vom Aussterben bedrohte – Tier- und Pflanzenarten. Der Ökolandbau spart – gesamtgesellschaftlich gesehen – Kosten. Wenn Trinkwasser von Arznei- und Pflanzenschutzmittelrückständen – verursacht durch intensiven Anbau in der konventionellen Landwirtschaft – gesäubert werden muss, kostet das Geld. Genauso, wenn es zu Bodenerosionen oder Überschwemmungen kommt. Wir alle, also letztendlich der Steuerzahler, bezahlen die Rechnung.

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