Wie wohnen Bio-Rind und Bio-Schwein? | EAT SMARTER
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Wie artgerecht wohnen Bio-Rind und Bio-Schwein?

Grundsatz Nummer eins der Biohaltung: Artgerechte Haltung! Grundsatz Nummer eins der Biohaltung: Artgerechte Haltung!

Die artgerechte Tierhaltung liegt vielen Käufern von Bioprodukten besonders am Herzen. EAT SMARTER erklärt Ihnen, wie Bio-Rind und Bio-Schwein auf dem Biohof wohnen und worauf es ankommt.

Artgerechtes Tierleben

Hühner wollen scharren, Schweine wollen sich im Matsch suhlen und Kühe auf der Weide grasen – während Tiere in konventioneller Haltung ihre natürlichen Verhaltensweisen oft nicht ausleben können, haben sie auf einem Biohof bessere Chancen auf ein artgerechtes Tierleben. Rinder leben in einem Stall, in dem sie umherlaufen können, die sogenannte Anbindehaltung ist nur noch in Ausnahmefällen erlaubt. Nach den Bio-Richtlinien sollen sie auch so oft wie möglich auf die Weide kommen. Schweine, als aktive Tiere mit einem ausgeprägten Sozialverhalten, leben in Gruppen und haben Auslaufflächen zum Misten und Wühlen. Spaltenböden dürfen nur maximal die Hälfte der Stallfläche einnehmen, Stroheinstreu ist zumindest auf einem Teil der Fläche Pflicht.

Tiere auf einem Verbandshof haben mehr Platz

Allerdings gibt es auch hier Unterschiede: Bauern, die Mitglied eines der Anbauverbände sind, unterziehen sich strengeren Kriterien für die Haltung ihrer Tiere. So ist die Gesamtzahl der Tiere auf einem Verbandshof niedriger: Die EG-Öko-Verordnung erlaubt pro Hektar und Jahr zum Beispiel 230 Legehennen, 580 Hähnchen und 14 Mastschweine, Bioland dagegen nur 140 Hennen, 280 Hähnchen und zehn Mastschweine. Außerdem bekommt jedes einzelne Tier mehr Platz: In einem Bioland- oder Demeter-Betrieb leben also pro Fläche weniger Tiere, als die EG-Öko-Verordnung erlaubt.

 

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