Fördert Alkohol Krebs? | EAT SMARTER
0
0
Drucken
0
Fördert Alkohol Krebs?Durchschnittliche Bewertung: 4157

Fördert Alkohol Krebs?

Fördert Alkohol Krebs? Fördert Alkohol Krebs?

Alkoholkonsum erhöht das Krebsrisiko. Das bestätigte jetzt eine große europäische Langzeitstudie. Durch Verzicht auf Alkohol könnten viele Krebserkrankungen vermieden werden.

Wird mehr als die empfohlene Menge an Alkohol getrunken, ist das Risiko für Krebs deutlich erhöht. Das ergab die Datenauswertung von mehr als 360.000 Studienteilnehmern durch das Deutsche Institut für Ernährungsforschung (DIfE) in Zusammenarbeit mit dem Centre for Addiction and Mental Health, Kanada. So ist bei Männern einer von zehn Krebsfällen durch Alkohol bedingt. Bei Frauen ist es einer von 33 Krebsfällen. Ein erhöhter Alkoholkonsum ist vor allem für Leber-, Brust-, Darm-, Mund-, Rachen- und Speiseröhrenkrebs verantwortlich. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Frauen höchstens 10 Gramm und für Männer höchstens 20 Gramm Alkohol pro Tag. 20 Gramm Alkohol stecken zum Beispiel in 0,5 Liter Bier, 0,25 Liter Wein oder 0,06 Liter Weinbrand. Laut Madlen Schütze, Epidemiologin am DIfE, wären viele Krebsfälle vermeidbar, wenn diese Empfehlungen berücksichtigt würden. Außerdem ließen sich noch viel mehr Krebsfälle verhindern, wenn jeder ganz auf Alkohol verzichten würde. Sollten Sie doch mal über die Stränge geschlagen haben, haben wir einfache Tipps wie man den lästigen Kater auskurieren kann.
Ähnliche Artikel
Stimmt es eigentlich, dass Alkohol die Verdaaung anregen kann? Die Antwort finden Sie hier.
Wenn die Erkrankung bereits da ist, kann das beste Gemüse sie nicht heilen. Untersuchungen zeigen aber, dass Brokkoli Stoffe enthält, die krebsvorbeugend wirken.
Wissenschaftliche Mitarbeiten der Friedrich-Schiller-Universität in Jena untersuchten 2002 die Auswirkungen des Verzehrs von Apfelsaft auf das Krebsrisiko. EAT SMARTER stellt Ihnen die Ergebnisse der Studie vor.
Schreiben Sie einen Kommentar