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Ruft Alkohol Schlafstörungen hervor?

Ruft Alkohol Schlafstörungen hervor? Ruft Alkohol Schlafstörungen hervor?

Er gilt als Einschlafhilfe, doch er kann den Schlaf erheblich stören: Wer am Abend Alkohol trinkt, hat vor allem in der zweiten Nachthälfte erhebliche Schlafstörungen. Frauen leiden mehr darunter als Männer.

Was ist dran am vermeintlichen Schlummertrunk mit Alkohol? Wissenschaftler der Universität von Michigan gingen dieser Frage nach. „Ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung nutzt Alkohol regelmäßig gegen Schlafprobleme“, sagt der Neurologe Todd Arnedt. Ein Grund hierfür sei wahrscheinlich, dass Alkohol die Menschen schnell einschlafen lasse. Doch von Alkohol hervorgerufene Schlafstörungen in der zweiten Nachthälfte hätten die wenigsten Konsumenten Kenntnis. In ihrer Untersuchung gaben die Forscher 93 Männern und Frauen abends entweder Alkohol oder ein Placebo, danach verfolgten sie den Schlaf. Das Ergebnis: Zu Beginn der Nacht schliefen die alkoholisierten Probanden zwar besser, in der zweiten Nachthälfte dann aber deutlich unruhiger. Bei der Schlafqualität machten die Forscher einen Unterschied zwischen den Frauen und Männern aus. Die alkoholisierten Frauen schliefen insgesamt noch schlechter als die männlichen Probanden, sie wachten häufiger auf und blieben dann länger wach. Der Alkoholpegel war bei Frauen und Männern zu Beginn gleich hoch. Allerdings stellten die Forscher fest, dass Frauen die Droge offenbar schneller abbauten. Die Studie ist in der Zeitschrift Alcoholism erschienen.
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