"Das Auge isst mit"? | EAT SMARTER
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"Das Auge isst mit"?

"Das Auge isst mit". Doch stimmt das auch? "Das Auge isst mit". Doch stimmt das auch?

"Das Auge isst mit!" ermahnen Genießer all die, die ein Gericht lieblos auf den Teller schaufeln. Ein rein ästhetischer Hinweis? Oder beeinflusst das Auge tatsächlich unseren Geschmackssinn?

Es ist wohl einer der Lieblingssätze aller Hobby-Köche und Gourmets: "Das Auge isst mit" Die Genießer weisen darauf hin, dass ein liebevoll gekochtes Gericht auch ansprechend angerichtet werden muss. Doch es geht nicht nur um die Ästhetik, das Auge schmeckt sogar mit.

"Das Auge isst mit"?

In vielen Tests wurde inzwischen nachgewiesen, dass sich unser Geschmackssinn auch wesentlich an der Optik der Speisen und Getränke orientiert. Beispiel Apfelsaft: In einem Test wurden Versuchspersonen ein und derselbe Apfelsaft in drei Varianten angeboten. Einmal in bekannter Apfelsaftfarbe, einmal rot und einmal grün gefärbt. Und obwohl die Farbstoffe keinerlei Auswirkungen auf den Geschmack hatten, gaben viele der Tester an, einmal Apfelsaft, einmal Johannisbeersaft und einmal Kiwisaft getrunken zu haben. Gleiches stellte man im Rahmen eines Test mit Joghurt fest. Naturjoghurt mit geschmacksloser roter Farbe eingefärbt wurde als Erdbeerjoghurt "erschmeckt". Wissenschaftler gehen davon aus, dass allein unsere Erfahrung mit Lebensmitteln zu diesen falschen Einschätzungen führt – man unterliegt einer optischen Täuschung. Er sieht nicht nur gut aus, sondern schmeckt auch noch gut: unser klassischer Apfelkuchen!
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