Verrät die Gehirnaktivität den Erfolg bei der Rauchentwöhnung? | EAT SMARTER
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Verrät die Gehirnaktivität den Erfolg bei der Rauchentwöhnung?

Verrät die Gehirnaktivität den Erfolg bei der Rauchentwöhnung? Verrät die Gehirnaktivität den Erfolg bei der Rauchentwöhnung?

Wird der Zigarettenentzug wirklich gelingen? Amerikanische Wissen- schaftler haben eine Möglichkeit gefunden, dies vorauszusagen. Die Aktivität bestimmter Hirnregionen liefert dafür Hinweise.

Viele Raucher haben die Rauchentwöhnung schon versucht, ohne dabei aber wirklich erfolgreich zu sein. Wissenschaftler der University of Michigan untersuchten nun die Gehirnaktivität von 87 Probanden, die sich das Rauchen abgewöhnen wollten. Das Ergebnis: Die Teilnehmer, bei denen im Beratungsgespräch vor allem die Hirnregionen der Selbstreflexion aktiv gewesen waren, hatten vier Monate später das geringste Rückfallrisiko. Mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie hatten die Forscher die Gehirnaktivität der Probanden untersucht. Dabei registrierten sie mögliche Veränderungen bei der Durchblutung von verschiedenen Hirnarealen. Dies lässt einen Rückschluss auf die Aktivität der Bereiche zu. Vor Beginn des Entzugs füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und machten Angaben zur ihrer Gesundheit, Persönlichkeit und Charaktereigenschaft. In der zweiten Fragestunde wurden sie mit dem Magnetresonanztomographen untersucht. Dabei sollten die Probanden sich selbst einschätzen, außerdem hörten sie verschiedene Appelle, mit dem Rauchen aufzuhören. Bei den Appellen handelte es sich um allgemeine und individuelle Botschaften. Das nun folgende Entwöhnungsprogramm zielte vor allem auf Selbstreflexion ab. Vier Monate später maßen die Forscher den Erfolg. Das Ergebnis: Besonders erfolgreich waren die Probanden, die sich durch die persönlichen Appelle angesprochen fühlten. Bei ihnen war eine erhöhte Aktivität in den Hirnregionen gemessen worden.
Lebensmittel die das Gehirn schützen und fördern können finden Sie hier:
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