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Lassen sich besonders Kinder durch Werbung beeinflussen?

Lassen sich besonders Kinder durch Werbung beeinflussen? Lassen sich besonders Kinder durch Werbung beeinflussen?

Besonders Kinder lassen sich in ihren Entscheidungen leicht von Werbespots beeinflussen. Diesen Zusammenhang zeigt eine aktuelle US-Studie. Doch sie zeigt genauso, dass Eltern den Einfluss der Werbung einschränken können.

2010 standen mit 23 Prozent aller Ausgaben für Werbezwecke Süßwaren mit großem Abstand an erster Stelle. Große Werbepräsenz für ungesunde Lebensmittel ist gefährlich, da besonders Kinder sich leicht von Werbung beeinflussen lassen. Das hat auch eine aktuelle US-Studie bewiesen. Wissenschaftler der A & M International Universität in Texas haben Kinder und ihre Eltern Cartoons anschauen lassen, in den Werbepausen Werbung gezeigt und anschließend das Ernährungsverhalten untersucht.

Zu Beginn der Untersuchung wurden die 3- bis 8-Jährigen zusammen mit ihren Eltern in zwei Gruppen eingeteilt. Alle Kinder haben die gleichen zwei Cartoons zu sehen bekommen. Zwischen den Filmen gab es eine Pause mit drei Werbespots: einen für Lego, einen für McDonald’s und einen für den Kinofilm „Cars 2“. Auch wenn beide Gruppen McDonald’s Werbung zu sehen bekamen, gab es einen Unterschied: Einmal bewarb das Fast Food Restaurant Apfelspalten und einmal Pommes.

Nachdem beide Cartoons zu Ende waren, durften die Kinder zwischen zwei Gutscheinen wählen: einen für Apfelspalten oder einen für Pommes. 58 Prozent der Kinder, die die Apfel-Werbung gesehen haben, wollten den Apfel-Gutschein haben. 62 Prozent der Kinder, die die Pommes-Werbung gesehen haben, griffen zum Pommes-Gutschein. Diese Ergebnisse zeigen, dass sich Kinder in ihrer Essensauswahl durchaus von der Werbung beeinflussen lassen.

Doch ganz wehrlos gegen die Macht der Werbung sind Eltern nicht. Das zeigt ein weiterer Aspekt der Studie. In jeder Gruppe wurden die Eltern unterteilt: Die eine Hälfte sollte ihren Kinder bei der Gutscheinauswahl raten, den Apfel-Gutschein auszuwählen, während die andere Hälfte ihre Kinder nicht beeinflussen sollte. Das Resultat: Wenn Eltern die Äpfel empfahlen, wählten 66 Prozent der Apfel-Werbung-Kinder (Im Vergleich: Ohne elterliche Empfehlung waren es 54 Prozent) und 45 Prozent der Pommes-Werbung-Kinder (Im Vergleich: ohne elterliche Empfehlung waren es 29 Prozent) den Apfel-Gutschein. Probieren Sie unsere leckeren Rezepte für Kinder!

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