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Sind Kinderlebensmittel ungesund?

Sind Kinderlebensmittel ungesund? Sind Kinderlebensmittel ungesund?

Spezielle Kinderlebensmittel sind zu süß und zu fettig. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von Foodwatch. Die Verbraucherorganisation ist überzeugt: Eine ausgewogene Ernährung ist mit Kinderlebensmitteln nicht möglich.

Foodwatch hat zwischen April 2011 und Februar 2012 mehr als 1.500 spezielle Kinderlebensmittel untersucht. Als Kinderlebensmittel bezeichnet die Verbraucherorganisation Produkte, die die Begriffe "Kinder" oder "Kids" im Namen haben, mit Comic-Figuren werben oder ihren Verpackungen Spielzeuge beilegen. Die Kinderlebensmittel wurden mit Hilfe einer Ernährungspyramide bewertet. Die Basis der Pyramide stellen "grüne" Lebensmittel dar: Obst, Gemüse, Getreideprodukte oder Wasser. Die mittlere Ebene besteht aus "gelben" Nahrungsmitteln wie zum Beispiel Milchprodukten und Fleisch. An der Spitze der Pyramide stehen "rote" Lebensmittel: Öle, Fette und Süßigkeiten.

Studienergebnisse

Das Ergebnis der Studie: Fast drei Viertel (73,3 Prozent) der untersuchten Kinderlebensmittel fielen in die "rote" Kategorie. Diese enthielten viel Zucker und Fett, waren aromatisiert und oft stark verarbeitet. Das betraf aber nicht nur die Süßigkeiten sondern auch Kinderlebensmittel, die auf den ersten Blick gesund wirken, so wie zum Beispiel Frühstückscerealien und Milchprodukte. Nur 12,4 Prozent der Kinderlebensmittel gehörten der „grünen“ Kategorie an.

Kinderlebensmittel und eine ausgewogene Ernährung – das passt laut Foodwatch nicht zusammen. Daher fordert die Verbraucherorganisation nun: Produkte, die nicht ausgewogen sein können (zum Beispiel Süßigkeiten), dürfen nicht länger als Kinderlebensmittel beworben werden.

Diese Kinderlebensmittel hat Foodwatch untersucht.

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