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Sollte man Transfettsäuren vermeiden?

Sollte man Transfettsäuren vermeiden? Sollte man Transfettsäuren vermeiden?

Sie verstecken sich in Backwaren, Frittiertem und Snacks. Trans-Fettsäuren sind ein Risiko für die Gesundheit. Aber es gibt Möglichkeiten, den Verzehr dieser gefährlichen Fettbausteine zu reduzieren.

Zum Frühstück ein Croissant, mittags eine Portion Pommes Frites und abends noch ein paar Kekse vor dem Fernseher: Schnell werden mehr trans-Fettsäuren aufgenommen, als für die Gesundheit gut ist. Auch in Pizza, Fertiggerichten, Tütensuppen, Margarine, Burgern und Kartoffelchips stecken die gesundheitsschädlichen trans-Fettsäuren, die der Bund für Risikobewertung als „unerwünschte Bestandteile unserer Nahrung“ bezeichnet. Der Grund: Sie fördern das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und erhöhen die Cholesterinwerte im Blut. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt daher, möglichst wenig trans-Fettsäuren zu verzehren. Etwa zwei Gramm täglich sind als Höchstmenge angesetzt. Schon eine Portion Popcorn (50 Gramm) liefert doppelt so viel.

Mit ein paar kleinen Tricks lässt sich der Gehalt an trans-Fettsäuren in der täglichen Ernährung aber reduzieren. Da trans-Fettsäuren bei der industriellen Härtung von Ölen entstehen, lohnt sich ein Blick auf das Etikett eines Lebensmittels: Ist in der Zutatenliste gehärtetes Pflanzenfett gelistet, so ist dies ein Hinweis auf trans-Fettsäuren im Produkt. Bei der Margarinenwahl sollten Sie Diät-Margarine bevorzugen, da sie frei von trans-Fettsäuren ist. Margarinen, die nur aus einer Pflanzenölsorte bestehen (zum Beispiel Sonnenblumenmargarine) weisen in der Regel höhere Werte auf. Trans-Fettsäuren können auch zuhause entstehen, zum Beispiel beim Erhitzen von temperaturempfindlichen Ölen wie Walnuss- oder Leinöl. Zum Braten und Frittieren sollte man deshalb immer spezielle Bratöle verwenden, wie zum Beispiel high-oleic Sonnenblumenöl. Fertigprodukte, Fast Food und fette Backwaren sollten nur selten auf dem Speiseplan stehen.
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