Tröstet uns der Vergleich mit einem Pechvogel? | EAT SMARTER
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Tröstet uns der Vergleich mit einem Pechvogel?

Tröstet uns der Vergleich mit einem Pechvogel? Tröstet uns der Vergleich mit einem Pechvogel?

Der schlechter bezahlte Job, das langweiligere Studium, der falsche Ehepartner: es gibt zahlreiche Entscheidungen in unserem Leben, die wir wenig später bereuen. Doch statt Trübsal zu blasen, sollte man sich mit anderen Pechvögeln vergleichen. Denn dann geht es uns besser.

Wie ging es Ihnen nach Ihrer letzten Fehlentscheidung? Sicherlich mies. Diese Gefühle können einen auf Dauer sehr stark belasten. Kanadische Wissenschaftler haben nun allerdings ein simples Rezept gefunden, mit dem sich das schlechte Gefühl nach Fehlentscheidungen bekämpfen lässt. Wer sich mit Menschen vergleicht, denen es nach einer falschen Entscheidung noch schlechter geht, verbessert sein eigenes Befinden. Das klingt zwar hart, kann aber helfen, wie die Forscher im Fachmagazin „Personality and Social Pychology Bulletin“ schreiben.

Tröstet uns der Vergleich mit einem Pechvogel?

Um zu erfahren, wie Menschen mit Fehlentscheidungen und den dadurch entstehenden Gefühlen umgehen, befragten sie rund 100 Erwachsene. Das Spektrum der verpassten Gelegenheiten, persönlichen Fehlentscheidungen oder empfundenen Defiziten reichte von „zu wenig Zeit für die Familie“ bis hin zu „den falschen Partner geheiratet.“ Daneben sollten die Leute abschätzen, ob die anderen Versuchsteilnehmer mit schwereren oder weniger heftigen Problemen zu kämpfen hatten. Zuletzt sollten die Probanden ihren eigenen emotionalen Zustand während des gesamten vorangegangenen Jahres einschätzen und wie dieser im Vergleich dazu in den letzten zwei Monaten gewesen war. Daraus konnten die Forscher ableiten, wie gut die Probanden ihre Probleme gemeistert hatten. Dabei zeigte sich ein erstaunliches Ergebnis: Hatten die Teilnehmer das Gefühl, dass es den Menschen um sie herum schlechter ging als ihnen selbst, bewerteten sie ihre eigenen Probleme im Lauf der Zeit als weniger schlimm. Die Forscher schlossen daraus, dass ein Vergleich mit einer benachteiligten Gruppe eine gute Strategie zur Kompensation der eigenen Gefühle sei.

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