Gibt es eine Anti-Krebs-Ernährung? | EAT SMARTER
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Gibt es eine Anti-Krebs-Ernährung?

Anti-Krebs-Ernährung – funktioniert das? Anti-Krebs-Ernährung – funktioniert das?

Nur Scharlatane geben Diätempfehlungen mit "Erfolgsgarantie". Nur für etwa ein Drittel aller Krebsarten konnte bisher überhaupt ein Zusammenhang mit der Ernährung hergestellt werden.

Bei Erkrankungen des Verdauungstrakts wie Speiseröhrenkrebs, Magen- und Darmkrebs und für hormonell bedingte Krebsarten wie Brust- und Prostatakrebs ist die Bedeutung von Fehlernährung erwiesen. Und es sind nicht – wie oft behauptet wird – Rückstände von Umweltgiften die Auslöser der Krankheit! Genauso wenig konnte man einen Zusammenhang mit Zusatzstoffen in Lebensmitteln finden.

Fatale Fehlernährung

Es ist eindeutig die Fehlernährung, die hier die mit Abstand wichtigste Rolle spielt: Zu viel tierisches Fett, zu viel Eiweiß und zu viel Alkohol fördern das Krebsrisiko. Das weiß man aus Bevölkerungsstudien, in denen die jeweilige Krebsrate mit den Ernährungsgewohnheiten der Menschen des jeweiligen Landes verglichen wurde. Daher kann man auch mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass der übermäßige Genuss von Gepökeltem, zu stark Gebratenem, Geräuchertem oder Gegrilltem das Krebsrisiko erhöht. Schimmelige und stark nitrathaltige Sachen sollten ebenfalls gemieden werden. Günstig sind dagegen ballaststoffreiche Gemüse und Vollkornprodukte. Ballaststoffe schützen den Darm, und die sogenannten sekundären Inhaltsstoffe aus Obst und Gemüse helfen, krebserregende Stoffe im Verdauungstrakt unschädlich zu machen.

Anti-Krebs-Ernährung: das Fazit

Wenn es also so etwas wie eine Anti-Krebs-Ernährung geben sollte, dann gleicht sie der allgemeinen gesunden Ernährung aufs Haar, und Sie können mit einer solchen Essweise genauso gut Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gicht, Diabetes, Rheuma und vielen anderen Zivilisationskrankheiten vorbeugen.

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