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Diese Hausmittel sind besser als Detox

Wenn Sie diese 10 Regeln beherzigen, wird Ihr tägliches Leben auch ohne Detox leichter, gesünder und entspannter.

Viele verschiedene Gemüsesorten

Weniger wiegen, besser aussehen, unbelastet durchs Leben gehen – die Sehnsucht nach einem leichten, „sauberen“ Leben lässt das Geschäft mit Detox-Kuren boomen. Dass Detox im Sinne einer körperlichen "Entgiftungskur" bereits zum Mythos erklärt wurde, ist dabei nebensächlich. Viel mehr geht es um ein besseres Körpergefühl durch zeitweisen Verzicht auf beispielsweise Koffein, Zucker und verarbeitete Lebensmittel.

Wer schon einmal eine Detox-Kur mit Smoothies und Suppen gemacht hat, kennt vielleicht das Gefühl, sich nach einer Woche tatsächlich irgendwie leichter zu fühlen. Die Haut sieht besser aus, eventuelle Röllchen sind zurückgegangen, und generell fühlt man sich einfach fitter und ausgeschlafener.

Na klar: Wer eine Woche lang auf Alkohol, Nikotin und Kaffee verzichtet, viel Obst und Gemüse zu sich nimmt, sich viel an der frischen Luft bewegt und regelmäßige Schlafenszeiten einhält, wird sich automatisch besser fühlen. Der Gewichtsverlust erklärt sich durch die stark kalorienreduzierte Kost bei einer Detox-Saft- und Suppen-Kur. Dass dieser Gewichtsverlust nicht von Dauer ist, dürfte jedem klar sein. 

Mit dem kostspieligen Detox-Programm hat dieser Effekt zwar zu tun, lässt sich jedoch auch durch einfache (und günstige!) Hausmittel erreichen. Die besten haben wir Ihnen zusammengestellt. Das Gute ist: Sie lassen sich prima in den Alltag integrieren, sodass Sie jeden Tag etwas für Ihr Wohlbefinden tun können – abseits von punktuellen Detox-Kuren.

Die besten „Detox“-Hausmittel im Überblick

1. Genügend trinken

1,5 Liter sollen wir grundsätzlich jeden Tag trinken, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Wer Sport treibt, protein- oder salzreich isst und extremen Witterungen (heiß/kalt) ausgesetzt ist, dessen Flüssigkeitsbedarf kann auf mehrere Liter ansteigen.

Wasser ist für den Menschen lebenswichtig, denn es wird für die verschiedensten Stoffwechselvorgänge benötigt und hilft, Giftstoffe auszuscheiden.

Wer genügend trinkt, hat zudem weniger Hunger und einen – wenn auch nur leicht – erhöhten Grundumsatz. Forscher der Berliner Charité fanden heraus, dass jedes 0,2-Liter-Glas Wasser rund 20 Kalorien verbraucht, denn der Organismus benötigt für das Einschleusen des Wassers in die Stoffwechselprozesse Energie.

Wenn Sie genügend trinken – und damit meinen wir Wasser und ungesüßten Tee – helfen Sie Ihrem Körper also ganz entscheidend bei der täglichen Detox-Arbeit und tun sogar etwas für Ihren Grundumsatz.

2. Obst und Gemüse essen

5 Portionen am Tag – das klingt viel, doch Hand auf´s Herz: Wer schafft es, täglich fünf faustgroße Portionen Obst ober Gemüse zu essen?

Dabei ist frische Kost für unseren Körper ein wichtiger Treibstoff: Obst und Gemüse enthalten nicht nur Vitamine und Vitalstoffe, sondern auch Ballaststoffe, die wichtig sind für eine aktive Verdauung und eine intakte Darmflora.

Forscher der Universität Stanford haben herausgefunden, dass eine ballaststoffarme Kost die Darmflora so nachhaltig schädigt, dass sogar folgende Generationen davon betroffen sind. Und die Darmflora ist, wie wir alle wissen, ein wichtiger Verbündeter im Kampf gegen Krankheiten.

Versuchen Sie es also: Bedienen Sie sich an der Vielfalt von heimischem Obst und Gemüse! Essen Sie einen Rohkostsalat zur regulären Mahlzeit, schneiden Sie einen Apfel in Ihr Müsli, „verbauen“ Sie auf raffinierte Art Gemüse in Gerichten. Wie das geht, zeigt Ihnen Ökotrophologin und EAT SMARTER-Bloggerin Alexa Iwan.

3. Keine Fertiggerichte essen

Functional Food

„Mache ich doch gar nicht“, werden Sie jetzt vielleicht verwundert sagen. Doch wenn Sie in Ihren Kühlschrank schauen, findet sich sicher das ein oder andere verarbeitete Lebensmittel. Nehmen wir zum Beispiel Fruchtjoghurt: Er riecht wie die Frucht auf dem Etikett, er schmeckt genauso – vielleicht sogar ein bisschen süßer und intensiver – aber die Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe aus der Frucht enthält er leider nicht.

Wenn Sie einige Tage gezielt auf verarbeitetes Essen verzichten und stattdessen auf den puren Geschmack der Rohstoffe setzen, werden Sie merken, wie Ihr Geschmack wieder feiner wird. Und Ihrem Körper tut es gut, keine gehärteten Fette, Aromastoffe, Salze sowie zu viel Zucker zu sich zu nehmen. Auch das ist eine Form von Detox!

4. Fleischkonsum reduzieren

Morgens Salami, mittags ein Schnitzel, abends Geflügel? Wer jeden Tag Fleisch isst, nimmt zu viele gesättigte Fettsäuren zu sich, was auf Dauer zu Problemen mit dem Herz-Kreislauf-System führen kann. Auch die Purin-Werte im Blut können bei übermäßigem Fleischverzehr tierischer Produkte zu stark ansteigen und zu entzündlichen Reaktionen im Körper führen – Stichwort Gicht. Diese schmerzhafte Krankheit wird nicht umsonst als Fleischesser-Problem bezeichnet.

Maximal drei Portionen Fleisch, Fisch und Wurst pro Woche empfiehlt die DGE. Wenn Sie sich daran halten, tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes und müssen ihn nicht punktuell „entgiften“.

5. Zuckerkonsum einschränken

Zucker mit Soda

Schaffen Sie es, täglich nur 6 Teelöffel Zucker zu sich zu nehmen, sei es in Speisen, Getränken oder Süßigkeiten? Diese Menge, die 25 Gramm entspricht, sollte laut WHO nicht überschreiten, wer kein Karies und Diabetes riskieren möchte.

Zucker liefert Energie und sonst nichts – es sind, wie Fachleute sagen, "leere Kalorien". Und weil die meisten von uns ihr Kalorienkonto sowieso überziehen, ist der einst in Apotheken als kostbares Stärkungsmittel verkaufte Stoff überflüssig geworden. Unsere Energie holen wir uns besser aus Lebensmitteln, die gleichzeitig viele Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe bieten. Natürlich ist es tröstlich, Bonbons, Schokolade oder Eis zu essen. Doch die Effekte des darin enthaltenen Zuckers machen auf lange Sicht eher unglücklich und krank. Versuchen Sie also, möglichst wenig Zucker zu essen.

Die Schwierigkeit: Zucker versteckt sich überall, zum Beispiel in Fertiggerichten, in Kaffee-Spezialitäten, aber auch in vermeintlich gesunden Lebensmitteln wie fertigen grünen Smoothies. Nicht immer steht auf der Zutatenliste „Zucker“, sondern der süße Inhaltsstoff verbirgt sich hinter anderen Bezeichnungen wie:

  • Glukose-Fruktosesirup
  • Invertzuckersirup
  • Dextrose
  • Maltodextrin
  • Natürliche Fruchtsüße
  • Laktose

Studieren Sie auch bei vermeintlich gesunden Lebensmitteln die Liste der Inhaltsstoffe und verbannen Sie Zuckerbomben aus Ihrem Speiseplan. So helfen Sie Ihrem Körper!

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"Zwar scheiden wir beim Schwitzen in der Sauna nur Wasser und Salze aus..." Das ist so nicht korrekt, denn man schwitzt zB als giftbelasteter Mensch durchaus Schwermetalle wie Blei etc. aus, ebenso wie manche chemischen Gifte! Es gibt bekannte Detox-Kuren (USA), die in Kombi mit hohen Dosen Vit. B3 (Niacin) gezielt häufige Saunagänge einsetzen, um den Körper zu entgiften, ja Leben zu retten! (Das zB auch bei den Soldaten aus dem Golfkrieg u.a., welche mit div. Giften in Berührung kamen. Auch zB Maler mit Bleivergiftung konnten so schon entgiftet und aus der Psychatrie entlassen werden...) Erwiesenermaßen wirkt Sauna also ENTGIFTEND und mitnichten schwitzt man 'nur' Körpersalze aus. (Was man natürlich tut - und die sollte man auch ersetzen und genug nachtribken, sonst können andere 'Wehwechen' auftreten...auch Kopfschmerzen, wie in einer Frage unten zu lesen...) Eigentlich guter, umfassender Artikel. Schade nur, dass wieder irgendwelchen sog. Experten mit Standard-Uni-Wissen nachgeplappert wurde und nicht hinterfragt. Hab's schon oft gesagt: tiefergehende (Eigen-)Recherche ist einfach notwendig (statt Runterbeten von lückenhaftem und oberflächlichem Wissen allg. Art, welches vielen Ärzte und sog. 'Experten' heutzutage leider noch anhängt - denn seriös ist das dann nicht, so etwas unhinterfragt wiederzugeben! Ich wünschte, ihr würdet dies mehr beherzigen, es ist oft genug notwendig! Schliesslich tragt ihr auch Verantwortung bei Veröffentlichung den Lesern (und Körpern) gegenüber.) Und Detox pauschal einfach als Mythos abzutun, ist nun auch zu vorschnell dahingesagt... Vor allem interessant, wie widersprüchlich das dann viele andere Artikel von euch macht. Manchmal ist der Weisheit letzter Schluß eben noch nicht erbracht - bitte tut also nicht immer so, als wüsstet ihr unumstösslich eine Wahrheit, nur weil Ärzte und sog. Experten eine Meinung haben und ihren (oft sehr begrenzten!) Wissensstand wiedergeben! Auch das hab ich schon mehrfach betont und Irrungen aufgezeigt... Der Stoffwechsel der Menschen ist verschieden und sehr komplex. Und der Mensch weiss noch LANGE nicht alles darüber. Forschergeist ist da vonnöten - und genau der fehlt vielen Ärzten gänzlich, besonders jenen, die nur ihre vorgefertigten Uniwissens-Schublädchen kennen, daher seit Jahrzehnten hinterm Mond leben und von neuem (bewiesenem) Wissen gar noch nie gehört haben (denn das spricht sich in Ärzteblättern etc. nicht so schnell rum...das dauert viele, viele Jahre bis Jahrzehnte! Eigenerfahrung.) Ich rufe euch also nochmals zu kritischerem Denken auf (was ja eigentlich euer Anspruch ist!) und nicht diese Hierarchiegläubigkeit zu vertreten, bei der IHR immer (irrtümlich) glaubt, auf der 'sicheren' (und seriösen) Seite zu sein.... Wie oben geschildert: Sauna wirkt TATSÄCHLICH entgiftend. Punkt. Nachgewiesenermassen! Wichtig sicherlich, für einige (und vergiftete) Menschen zu wissen! In diesem Sinne, vG, Norma (w, 50)