Sind Fitness-Produkte nötig? | EAT SMARTER
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Sind Fitness-Produkte nötig?

Unnötig: Fitness-Produkte Unnötig: Fitness-Produkte

Nein. Selbst Leistungssportler brauchen diese Mixturen aus Eiweiß, Mineralstoffen und Zucker nur in Sonderfällen. Wer beim Sport schnell und ausdauernd sein möchte, isst sich stattdessen an Gemüse, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Brot und Obst satt. Solche stärke- und vitaminreichen Energielieferanten sind deshalb so günstig, weil sie beim Verbrennen im Körper wenig Sauerstoff benötigen.

Aus ihnen bezieht der Körper bei gleichem Sauerstoffbedarf doppelt so viel Energie wie aus einer Fleischmahlzeit. Sie können also mehr leisten, ohne außer Atem zu geraten. Falls Sie einen Fitness-Urlaub planen, aber untrainiert sind, fangen Sie am besten schon zwei Wochen vor der Abreise an, Ihre Kohlenhydratspeicher zu füllen. Wenn Sie weniger Käse, Wurst und Eier essen und dafür mehr Stärkehaltiges, lagern sich in den Muskeln und der Leber zusätzliche Kohlenhydrate in Form von schnell verfügbarem Glykogen ein. Im Urlaub sollten Sie dann zum Frühstück Müsli oder Vollkornbrote mit fettarmem Belag wählen. Und für Zwischenmahlzeiten Vollkornkekse, Rosinen oder Bananen einpacken, damit steht Ihnen immer genügend Energie zur Verfügung.

Veränderungen in Ihrem gewohnten Speisezettel sind auch angesagt, wenn Sie zum Wintersport oder zum Wandern ins Hochgebirge fahren. Mit der Höhe nimmt bekanntlich der Sauerstoffgehalt ab, die Luft wird dünner. Der Organismus kann sich auf die neue Situation einstellen und zusätzlich rote Blutkörperchen bilden, die dann auch in dünner Luft mehr Sauerstoff in die Muskeln transportieren. Für diesen Anpassungsprozess muss genügend Eisen zur Verfügung stehen. Essen Sie deshalb schon vor der Reise eisenreich. Planen Sie häufiger als sonst mageres Fleisch und Fisch oder Sojaprodukte ein. Und trinken Sie zu diesen Mahlzeiten Vitamin-C-reiche Säfte. Das Vitamin steigert die Eisenaufnahme um mehr als das Doppelte.

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Beide Richtungen ähneln einander und sind durchaus empfehlenswert. Hier wie dort stehen stärkereiche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte und Kartoffeln im Zentrum.
"Besser" sind Bananen zwar nicht, dafür sind sie jedoch beliebter, weil sie so praktisch sind. Sie liefern B-Vitamine und Vitamin C, viel Kalium und Magnesium.
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