Was ist gut an Getreidegerichten? | EAT SMARTER
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Was ist gut an Getreidegerichten?

Getreide, ein Grundnahrungsmittel Getreide, ein Grundnahrungsmittel

Alle Getreidesorten sind seit Jahrtausenden als Nahrungsmittel erprobt. Weizen, Reis, Roggen, Hirse, Gerste, Hafer & Co. waren für die Menschen immer schon echte Überlebensmittel, weil Körner viele Jahre haltbar sind, wenn man sie trocken lagert. Nur so war Vorsorge für Hungerzeiten möglich. Erst im 19. Jahrhundert wurde statt des vollen Getreidekorns mehr helles Mehl und Stärke verwendet. Doch gerade die Schalenanteile der Körner wirken vorbeugend gegen Zivilisationskrankheiten.

Die Liste der Vorzüge ist lang. Vollkorn hilft, Übergewicht und Diabetes zu vermeiden, denn die reichlich enthaltenen Ballaststoffe quellen auf, füllen den Magen und regulieren übergroßen Appetit. Die Nährstoffe werden langsam und kontinuierlich aufgenommen, deshalb gibt es keine Schwankungen des Blutzuckerspiegels. Nach einer Vollkornmahlzeit bleiben Sie lange satt, das Risiko für Anfälle von Heißhunger ist gering. Bei Magenschleimhautdefekten binden und neutralisieren Getreidegerichte überschüssige Magensäure. Vollkorn-Ballaststoffe kräftigen die Darmschleimhaut und verkürzen die Passagezeit des Nahrungsbreis. All dies ist wichtig zur Vorbeugung gegen Darmkrankheiten, Verstopfung und Hämorrhoiden.

Zusätzlich werden durch die Ballaststoffe schädliche Stoffe gebunden und können wegen des zügigen Transports durch den Darm nicht vom Körper aufgenommen werden. Das senkt das Krebsrisiko. Nicht zuletzt hilft Körnerfutter, Karies und Parodontose zu verhüten. Weil wir Vollkornbrot und Getreidegericht kräftig kauen müssen, fließt der Speichel reichlich, hilft die Zähne zu reinigen und fördert so die Remineralisierung, also den Einbau von Mineralstoffen in den Zahnschmelz. Darüber hinaus stärkt der erhöhte Kaudruck Zähne und Zahnfleisch. Es gibt also sehr viele Gründe, möglichst oft Vollkornbrot und Getreidegerichte zu essen.

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