Darum ist Mineralwasser das beste Getränk der Welt! | EAT SMARTER
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Wasser marsch

Darum ist Mineralwasser das beste Getränk der Welt!

Gesundes Mineralwasser Gesundes Mineralwasser

Mineralwasser ist das einzige Lebensmittel, das in Deutschland einer amtlichen Anerkennung bedarf: Rund 200 Einzeluntersuchungen garantieren Reinheit und Qualität. Erfahren Sie hier, warum Trinken so wichtig ist, welchen Unterschied es zwischen Mineral-, Heil- und Tafelwasser gibt und warum auch unser Leitungswasser top ist!

Unser Körper besteht, je nach Alter und Geschlecht, bis zu zwei Dritteln aus Wasser. Täglich benötigen wir zwei Liter Flüssigkeit, damit unser Stoffwechsel richtig funktioniert. Ein Mensch kann bis zu 40 Tage ohne Essen überleben, ohne Wasser aber gerade mal vier Tage. Wie wichtig das Lebenselixier ist, wurde den Deutschen allerdings erst in den letzten 30 Jahren so richtig klar: In dieser Zeit hat sich der Mineralwasserkonsum verzehnfacht – auf heute über 130 Liter pro Kopf und Jahr.

Warum Trinken so wichtig ist

Nicht nur beim Sport verlieren wir viel Flüssigkeit, unser Körper scheidet täglich etwa 2 bis 2,5 Liter Wasser aus. 1 Liter nehem wir über das Essen auf, 1,5 Liter sollten mindestens getrunken werden. Das Wasser verdünnt unsere Magensäure, es spaltet Salze und transportiert sie über die Gefäße und Nieren aus dem Körper ab. Es löst wichtige Stoffe wie Vitamine, Proteine und Zuckermoleküle und macht sie dem Organismus zugänglich. Wir brauchen Wasser, um schwitzen zu können – wichtig für das körpereigene Kühlsystem. 80 Prozent unseres Blutes und 75 Prozent unseres Gehirns bestehen aus der klaren Flüssigkeit. Wasser hilft unseren Nieren, Schadstoffe aus dem Körper zu spülen. Die in ihm enthaltenen Mineralstoffe und Spurenelemente sind wichtige Bausteine im menschlichen Körper, die er nicht selbst herstellen kann.

Strenge Vorgaben für Wasser in Deutschland

Hierzulande gibt es mehr als 500 Sorten Mineralwasser. Das ist weltweit einzigartig, heißt es bei der Informationszentrale Deutsches Mineralwasser (IDM) in Berlin. Für die Wässer gelten strenge gesetzliche Regelungen, die in der „Mineral- und Tafelwasserverordnung“ festgehalten sind. Diese regelt unter anderem, wann sich ein Wasser „natürliches Mineralwasser“ nennen darf, welchen Kontrollen es unterliegt und wie es zu fördern, abzufüllen und zu verpacken ist.

Mineral-, Heil- und Tafelwasser

Mineralwasser ist das einzige Lebensmittel in Deutschland, das eine amtliche Anerkennung bekommt. Es muss aus unterirdischen Wasservorkommen stammen, da es dortvor Verunreinigungen geschützt ist. Zudem muss es direkt am Quellort abgefüllt werden. Mineralwasser darf zum Schutz der Qualität nur wenig verändert werden: Erlaubt sind die Zugabe oder Entnahme von Kohlensäure, der Entzug von Schwefel (wegen des Geruchs) oder Eisen (aus optischen Gründen).

Tafelwasser hingegen ist eine Mischung verschiedener Wässer. Laut Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz kann es aus natürliche Mineralwasser oder Trinkwasser hergestellt werden. Es darf Meerwasser, natürliches, salzreiches Wasser und Mineralsalze als Zusatz enthalten. Heilwasser unterlieg dem Arzneimittelgesetz. Wissenschaftliche Studien müssen seine gesundheitliche Wirkung belegen.

Auch Leitungswasser unterliegt der Trinkwasserverordnung und hat ebenfalls strenge Auflagen zu erfüllen. Krankheitserreger, Schwermetalle oder andere gesundheitsschädigende Stoffe dürfen in ihm nicht vorkommen. Das Trinkwasser in Deutschland erhält bei Kontrollen regelmäßig Bestnoten!

Welcher Wassertyp bin ich?

Jeder Mensch hat nicht nur seinen eigenen Geschmack, je nach Lebenssituation macht es Sinn, gezielt eine bestimmte Wassersorte zu trinken. So sollten Sportler auf natriumhaltiges Wasser zurückgreifen, Menschen mit Bluthochdruck lassen lieber die Finger davon. Auch für Babys und Kinder ist natriumarmes Wasser am sinnvollsten. Schwangere dagegen profitieren von Wasser mit viel Calcium. Wer Stress hat oder sich konzentrieren muss, ist mit magnesiumhaltigen Wasser am besten bedient.


Vorsicht, Flüssigkeitsmangel!

Durst

Durst ist das erste Warnzeichen dafür, dass dem Körper Flüssigkeit fehlt. Idealerweise lässt man es gar nicht so weit kommen, sondern trinkt ausreichend. Älteren Menschen fehlt aber oft das Durstgefühl. Ein Trinktagebuch hilft, den Überblick zu behalten. Unter www.mineralwasser.com können Sie sich das Trinktagebuch des IDM kostenlos herunterladen oder bestellen.

Kopfschmerzen

Flüssigkeitsmangel kann unser Gehirn regelrecht austrocknen. Britische Forscher fanden heraus, dass viele Menschen darauf mit Kopfschmerzen reagieren. In den meisten Fällen verflüchtigen sich die Schmerzen aber, sobald sie genug trinken.

Verfärbter Urin

Ist der Urin dunkel statt hellgelb bis durchsichtig, kann dies ebenfalls an Wassermangel liegen. Der Urin ist dann zu stark konzentriert. Wer viel trinkt und dennoch einen getönten Urin bei sich beobachtet, sollte einen Arzt aufsuchen.

Nächtliche Wadenkrämpfe

Wer viel schwitzt, verliert viel Wasser und damit wichtige Mineralsstoffe. Ohne diese können unsere Muskeln aber nicht richtig arbeiten – es kommt zum Krampf. Konzentrationsprobleme, Nervosität, Müdigkeit und Schwindel zeigen an, dass es unserem Gehirn an Flüssigkeit mangelt. Insbesondere Schulkinder leiden oft unter mangelnder Konzentration, weil sie zu wenig trinken.


(leu)

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Wenn Sie schon über Wasser berichten, dann sollten Sie zugleich auch noch die Flaschen berücksichtigen, in dem das Wasser eingefüllt wird, denn Plastikflaschen, krebserregend, nicht kaufen.
 
Guter Artikel über Mineralwasser. Leider ist es so, dass immer wieder sehr viele Keime im Mineralwasser grfunden werden, das liegt nicht am Mineralwasser an sich sondern an der oft ungenügenden Flaschenreinigung.- das Flaschen aus Kunststoff Chimikalien enthalten, die für uns schädlich sind ist hinlänglich bekannt-. Leitungswasser gilt in Deutschland als Lebensmittel und ist, an und für sich, äußerst sterngen Richtlinien unterworfen - Problem, die in zunehmenden Maße gelösten Hormone(Antikonzeptiva), die in unserem Leitungswasser vorhanden sind und trotz x-maliger Verdünnung dennoch nachweisbar sind und uns schaden, zu mindest den Männern(von Milch, Fleisch etc, reden wir hier gar nicht erst)-. Es ist halt ein Spagat, sehr gut gefiltertes Leitungswasser, obwohl es ja schon in den Wasserwerken enorm gefiltert wird, ist m.E. das Beste.Sehr gute Mineralstoffe kann man sich auch isoliert zuführen.