12 Fakten – was Sie über Fleisch wissen sollten | EAT SMARTER
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12 Fakten – was Sie über Fleisch wissen sollten

Die Lust auf Fleisch ist ungebrochen: Rund 60 Kilogramm Rind, Schwein & Co. isst jeder Deutsche statistisch gesehen pro Jahr. Doch Lebensmittelskandale werfen immer wieder Fragen auf: Wie zuverlässig ist die Qualität unserer Fleischprodukte wirklich? Worauf sollte man beim Kauf und der Zubereitung achten? EAT SMARTER hat bei Wissenschaftlern und Experten nachgefragt.

1. Ist der Mensch von Natur aus ein Fleischesser?

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Fleisch stand bereits vor Jahrtausenden auf dem Speiseplan unserer Vorfahren. Knochenfunde belegen: Schon die Neandertaler waren Fleischkonsumenten. Einige Anthropologen vermuten, dass der Verzehr zum Wachstum des menschlichen Gehirns beigetragen haben könnte. „Wir besitzen also durchaus die Anlagen und Voraussetzungen, um Fleisch zu essen“, sagt Prof. Dr. Bernhard Watzl, Leiter des Instituts für Physiologie und Biochemie der Ernährung am Max Rubner-Institut (MRI), dem Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel. Das bedeute aber nicht, dass wir ohne Ende Fleisch essen sollten. „Der Mensch ist kein Fleischesser, er ist ein Allesesser. Nur weil wir heute ein Überangebot an Fleischprodukten haben, ist dies kein Freibrief für den Konsum. Fakt ist: Wer zu viel Fleisch isst, riskiert Krankheiten“, sagt Watzl.

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„Tatsächlich sollte man pro Woche nicht mehr als 600 Gramm Fleisch essen und rotes Fleisch eher selten genießen“, bestätigt Prof. Bernhard Watzl. Später wird er zitiert mit: "Wenn man zwei- oder dreimal rotes Fleisch pro Woche esse, stelle dies kein erhöhtes Gesundheitsrisiko dar". Bei 3 Portionen rotem Fleisch pro Woche sind die 600g schon ALLEIN durch rotes Fleisch erreicht, obwohl das doch den geringsten Teil ausmachen sollte? Die Expertenzitate sind meiner Meinung nach genauso schlecht begründete Wischi-Waschi-Aussagen wie die Halbwahrheiten, die im Text kritisiert werden. Ich bin weder Vegetarierer noch BIO-Verfechter, aber wie man abstreiten kann, dass Fleisch aus Massentierhaltung gesundheitlich so unbedenklich ist wie solches aus biologischer Haltung kann ich nicht nachvollziehen. Schon gar nicht, wo im selben Text die exzessive Antibiotika-Verwendung in der konventionellen Tierhaltung angesprochen wird. Es sollte jedem klar sein, dass es aus gesundheitlicher Sicht nicht darauf ankommt, eine bestimmte Grammzahl pro Woche nicht zu überschreiten (von Extremen abgesehen), sondern vorallem auf die Qualität des Fleisches. Lieber weniger, dafür hochwertigeres Fleisch. Dann ist es auch egal, ob rotes oder weißes Fleisch...