Grüne Smoothies selber machen | EAT SMARTER
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So leicht lassen sich Grüne Smoothies selber machen

 © Gräfe und Unzer/ Jörn Rynio © Gräfe und Unzer/ Jörn Rynio

In den USA und Australien gehört es fast schon zum guten Ton mit einem Green Smoothie in den Tag zu starten. Spinat, Gurke oder Grünkohl geben den Getränken die entsprechende Farbe. Die Powerdrinks sollen besonders gesund sein. Was wirklich dahinter steckt und wie sich Grüne Smoothies selber machen lassen – Wir verraten es Ihnen.

Grüne Smoothies selber machen: Die wichtigsten Infos

Was sind Grüne Smoothies?

Der Begriff „Green Smoothie“ wurde bereits 2004 von Victoria Boutenko geprägt, die seitdem als die „Mutter der grünen Smoothies“ gilt. Die Drinks bestehen aus Pflanzengrün, Früchten und Wasser. Anders als bei Säften werden bei der Herstellung ganze Früchte und die gesamte grüne Pflanze genutzt, sodass kaum Abfälle entstehen. Die Smoothies enthalten viele Vitalstoffe, die der menschliche Körper benötigt. Je nachdem wie viel Wasser beim Mixen hinzugegeben wird, erhält man einen dünnflüssigen Drink, einen schaumigen Shake oder eine Art kalte Suppe zum Löffeln.

Fruchtsmoothies, mit z. B. Banane, Apfel und Beeren, gibt es schon länger im Supermarkt zu kaufen. Allerdings sind diese meist pasteurisiert und die Zutatenlisten undurchsichtig. Oft enthalten die vermeintlich gesunden Fertig-Drinks jede Menge Zucker, da statt ganzen Früchten Fruchtkonzentrat verwendet wird. Die gesunde Alternative: Statt Fruchtsmoothies zur grünen Variante mit Gemüse und Pflanzengrün greifen. Sie werden frisch hergestellt und sind nicht pasteurisiert. 

Wie gesund sind Grüne Smoothies?

Ernährungswissenschaftler haben herausgefunden, dass grüne Blätter über eine extrem hohe Nährstoffdichte verfügen. Die Smoothies enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe, die unser Immunsystem stärken können. Die enthaltenen Ballaststoffe unterstützen den Aufbau einer gesunden Darmflora und sorgen für eine regelmäßige Verdauung. Die hohe Konzentration von sekundären Pflanzenstoffen, Spurenelementen und Mineralien kann zudem zu einer verbesserten Leistungsfähigkeit beitragen. Und der Pflanzenfarbstoff Chlorophyll ist nicht nur der Namensgeber für die Smoothies, sondern auch gut für unsere Zellen.
Wer jetzt denkt, grüne Smoothies sind zwar gesund, schmecken aber furchtbar bitter und ungenießbar, der irrt. Der herbe Geschmack des Pflanzengrüns wird durch die zugebenen Früchte (Verhältnis 50:50) ausgeglichen.

Grüne Smoothies: Geht Schönheit wirklich durch den Magen?

Green Smoothies sind nicht nur gesund, Ihnen wir auch nachgesagt, dass Sie schön machen. In den USA und seit neuestem auch bei uns, wird in diesem Zusammenhang  besonders ein Name genannt. Kimberly Snyder. Die Amerikanerin besitzt eine eigene Saftbar in Los Angeles und zählt Hollywoodgrößen wie z. B. Drew Barrymore zu ihren Kunden. Besonders Snyders „Glowing Green Smoothie“ ist in aller Munde. Das Getränk aus Römersalat, Stangensellerie, Spinat,  Apfel, Birne und Zitrone soll für einen strahlenden Teint sorgen.  In den meisten Smoothies stecken viele Antioxidantien. Sie neutralisieren freie Radikale, die unsere Haut vorzeitig altern lassen. Grüne Smoothies gelten daher als natürliches Anti-Aging-Mittel.

Wer die „Wunderdrinks“ gern einmal probieren will, für den haben wir zwei tolle Rezepte zum Grüne Smoothies selber machen. Alles was Sie benötigen sind frische Zutaten und einen leistungsstarken Mixer (mindestens 1000 Watt), da sonst das Grünzeug nicht ausreichend zerkleinert oder es zu lange gemixt werden muss.

Hier geht es zu den Rezepten!

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Noch besser schmecken die Smoothies, wenn sie aus dem eigenen Anbau stammen, denn dann weiß ich auch, dass ich keinen Kunstdünger und keine giftigen Pflanzenschutzmittel verwendet habe. Sehr empfehlen zum Thema Smoothies und Selbstversorger mit eigenem Anbau von Kräutern, Gemüse und Obst kann ich das kleine Büchlein (95 Seiten) von Barbara Rias-Bucher: "Garten-Smoothies - Mit 43 ausgewählten Rezepten duch das Gartenjahr". Besonderer Tipp für das Frühjahr: junge Brennnesseln sind wunderbar mild, schmecken besser als Spinat, entschlacken und sind das beste Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit.
 
Gute Seite
 
Endlich mal ein Beitrag aus diesem Themenbereich, der 'Hand und Fuß' hat. Die Drehzahl des Mixers steht in keinem direkten Zusammenhang mit der Leistung. Es kommt darauf an, was und wie viel man zerkleinern möchte. Abgebildet ist der Vitamix und damit hat man mit Sicherheit das richtige Gerät. Er zerkleinert problemlos tiefgefrorene Spinatwürfel und soll auch Avocadokerne klein machen (ich hab's noch nicht probiert). Die Cremigkeit des Drinks ist unübertroffen und sehr beachtlich.
 
Hola, toller Artikel, leckere Rezepte...5 Sterne...mindestens. :-)) Beste Grüsse von der Sonneninsel Udo
 
Ich ich finde diese Smoothies sehr wichtig für ein gesundes Leben. Der Mensch könnte alleine davon leben, wenn er es möchte.

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