Warum Hanfsamen so gesund sind | EAT SMARTER
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Kleine Eiweißbomben

Warum Hanfsamen so gesund sind

Hanfsamen

Nicht nur für Kiffer und Hippies: Die kleinen Hanfsamen machen nicht high, sondern gesund. Denn in ihnen stecken viele wertvolle Inhaltsstoffe und eine große Menge Eiweiß. EAT SMARTER beantwortet Ihnen die wichtigsten Fragen.

Hanfsamen wurden schon bei den alten Ägyptern und Chinesen hochgeschätzt und haben das Potential, als das nächste Superfood seinen Durchbruch zu schaffen. Zu Recht! Denn die kleinen Kraftpakete sind wirklich gesund. Ein weiterer Pluspunkt: Hanfsamen sind so vielseitig, dass man sie ganz einfach in den eigenen Speiseplan integrieren.

Wie gesund sind Hanfsamen?

Die kleinen Samen (ca. 3 mm Durchmesser) wachsen an der Hanfpflanze und sind eigentlich kleine Nüsse. Sie zeichnen sich besonders durch ihre Inhaltsstoffe aus: So stecken in Hanfsamen alle essentiellen Aminosäuren. Als Eiweißquelle sind die kleinen Kraftpakete also bestens geeignet. Nicht nur das, sie punkten auch mit hohen Anteilen an Vitamin B1, B2 und E, Calcium, Magnesium, Kalium und Eisen sowie den gesunden Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.

Machen Hanfsamen high?

Da Hanfsamen von Pflanzen stammen, aus denen man das Rauschmittel Tetrahydrocannabinol (THC) fast vollständig herausgezüchtet hat, machen Hanfsamen nicht high. Sie müssen sich also keine Sorgen machen, wenn Sie Hanfsamen auf Ihren Speiseplan setzen.

Wie kann man Hanfsamen zubereiten?

Am einfachsten ist es, Hanfsamen Teig- und Backwaren zuzugeben. Sie können sie aber auch zum Müsli oder einem Jogurt essen oder über einen Salat streuen. Ihr leicht süßer und nussiger Geschmack passt zu vielen Gerichten. Übrigens, man kann Hanfsamen geschält und ungeschält verzehren.

Achtung: Durch ihren hohen Fettgehalt – auch wenn es hauptsächlich gesunde Fettsäuren sind – enthalten Hanfsamen relativ viele Kalorien: In 100 g stecken um die 400 kcal.

Können Allergiker Hanfsamen essen?

Auch Allergiker können bei Hanfsamen beruhigt zugreifen. Die kleinen Allrounder enthalten weder Gluten, noch Laktose. Und allergische Reaktionen auf das Hanf-Protein an sich sind auch nicht bekannt.

Wie werden Hanfsamen weiterverarbeitet?

Oftmals werden Hanfsamen zu Hanföl oder Hanfmehl weiterverarbeitet. Das Öl eignet sich als Salatöl, aber nicht zum Braten, da es sehr hitzeempfindlich ist. Mit dem Hanfmehl lassen sich beim Backen 10 Prozent des herkömmlichen Getreidemehls ersetzen. Außerdem eignet es sich zum Binden und  Verfeinern von Saucen.

Wo gibt es Hanfsamen zu kaufen?

Hanfsamen gibt es im Reformhaus, im Naturkostladen und im Bio-Supermarkt zu kaufen. Sie können Sie aber auch im Internet bestellen, z.B. hier über Amazon. Einziger Wermutstropfen: Die kleinen Eiweißbomben sind nicht gerade günstig: 100 Gramm kosten um die zwei Euro.

(bor)


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