Zuckerfallen auf dem Frühstücktstisch | EAT SMARTER
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Die schlimmsten Fett- und Zuckerfallen beim FrühstückDurchschnittliche Bewertung: 4.41520

Die schlimmsten Fett- und Zuckerfallen beim Frühstück

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Doch ohne den richtigen „Treibstoff“ fehlt Ihnen die Energie. Sie bekommen schnell wieder Hunger und nehmen im schlimmsten Fall sogar zu. Um diese Lebensmittel sollten Sie morgens einen Bogen machen, um Ihre Linie zu halten.

Collage aus Cerealien, Bagel, Orangensaft, Müsli

Einige klassische Frühstücksmahlzeiten sind ganz offensichtlich Figur-Killer: Waffeln beispielsweise oder süße Muffins. Andere Lebensmittel erscheinen auf den ersten Blick nicht ganz so verdächtig – sind aber fiese Fett- und Zuckerfallen. Streichen Sie die folgenden Lebensmittel von Ihrem Speiseplan und Sie werden mit mehr Energie und ohne Heißhunger-Attacken in den Tag starten!

1. Süße Frühstückscerealien

Schüssel mit Cornflakes Lassen Sie Honey Loops, Frosties und Co. dort, wo sie hingehören: In Ihren Kindheitserinnerungen. Die Zuckerhülle, die die Cerealien umschließt, lässt Ihren Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen – und nach einigen Stunden in den Keller absacken. „Frühstückscerealien enthalten oft viel Zucker, dafür aber wenig wertvolle Vitamine und Mineralien, gesunde Fette, Ballaststoffe und Proteine. Sie sättigen also nicht nachhaltig“, sagt EAT SMARTER-Redakteurin und Ökotrophologin Jessica Bolewski. Auch Cerealien, die gesund aussehen, wie Granola oder Vollkorn-Crunch, enthalten oft viel Zucker – lesen Sie vor dem Kauf aufmerksam die Nährwertangaben.

2. Orangensaft

Glas Orangensaft mit einigen Orangen daneben Es gibt doch nichts Gesünderes als ein Glas Saft am Morgen – oder? Leider enthalten viele Säfte kaum Vitamine, dafür um so mehr Zucker. Und auch frisch gepresster O-Saft ist ernährungstechnisch nicht so wertvoll wie beispielsweise eine Orange – denn ihm fehlen die Ballaststoffe, sodass er bei der gleichen Kalorienzufuhr viel weniger sättigt als ein Stück Obst. Wenn Sie morgens unbedingt Ihr Glas O-Saft brauchen, pressen Sie diesen am besten selber oder greifen Sie zu einem möglichst unverarbeiteten Produkt, das nicht durch Hitze pasteurisiert wurde. So bleiben mehr Vitamine und Mineralstoffe erhalten.

3. Bagels

Bagel mit Frischkäse und Lachs Wussten Sie, dass der Nährwert eines Bagels dem von vier Scheiben Brot entspricht? Darüber hinaus enthalten die Kringel oft nur einfache Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel schnell in die Höhe und dann wieder in den Keller treiben. Vollkorn-Bagel sind eine gute Option – doch die sind nicht einfach zu bekommen. Etwas smarter wird der Bagel, wenn Sie den cremigen Frischkäse durch Avocado ersetzen und ihn mit möglichst viel rohem Gemüse wie Gurke oder Tomate belegen.

4. Fertigmüslis

Frau mit einer Schüssel Knuspermüsli Müslis versprechen einen gesunden und vollwertigen Start in den Tag. Doch wenn Sie einen Blick auf die Verpackungsangaben fertig gemixter Müslis werfen, werden Sie oft überrascht sein, wie viel Fett und Zucker diese enthalten – abgesehen von Inhaltsstoffen wie Palmöl, die beispielsweise in Knuspermüsli eingesetzt werden. "Fertige Müslis enthalten oft weniger Ballaststoffe, weil die Getreideflocken einen höheren Verarbeitungsgrad haben“, sagt EAT SMARTER-Ernährungsexpertin Jessica Bolewski. Ihr Tipp: Mixen Sie sich Ihr Müsli selber. Als Basis dienen kernige Haferflocken, dazu fettarmer Joghurt, frische Früchte, einige Nüsse, nach Geschmack Chia- oder sonstige Samen – fertig ist das gesunde Frühstück.

5. Fruchtjoghurts

Fruchtjoghurt in kleinen farbigen BechernGenau wie fertig gemixtes Müsli ist auch Fruchtjoghurt keine sonderlich gesunde Wahl zum Frühstück. Anders als es die Aufschrift auf der Verpackung verheißen lässt, ist dieser nämlich leider nicht reich an Kalzium, Vitaminen und Fruchtstücken, sondern enthält eine Extraportion Farbstoffe, Gelatine, Aromen und Zucker. Besser fahren Sie mit Naturjoghurt, den Sie mit frischen Früchten, Nüssen oder Samen aufpeppen. Wem das nicht süß genug ist, der kann mit Honig, Agavendicksaft oder Stevia nachsüßen – und nimmt noch immer viel weniger Zucker zu sich als mit Fertigprodukten.

 

 

(lin)

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Liebe Ernährungsspezies, als langjähriger Fan von eat smarter wertschätze ich diesen Ansatz zum Artikel, wenn er mir leider auch auf halber Strecke stehenbleibt und somit wenig nützlich für den Leser ist; deshalb auch nur 3 Sterne. Was fehlt? Die Angaben wieviel Zucker eventuell auch für einen Gesundheitsfanatiker erlaubt. Es reicht eben nicht zu schreiben: Achten Sie auf den Zuckeranteil ohne diesen zahlenmäßig zu präzisieren. Vor einigen Wochen las ich - ich glaube auch von eat smarter -, in dem alle Wunder-/Supernahrungsmittel wie Goji und Chia auf Grund einer angeblichen neuen Studie als teuer und nutzlos bezeichnet wurden. Weiterhin viel Glück wünscht Ingo Peter